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Display Alles im Blick – Head-up-Displays für Lkw und Busse

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Continental präsentiert auf der IAA Nutzfahrzeuge ein Head-up-Display, das den Dialog zwischen Mensch und Maschine beim automatisierten Fahren verbessern soll.

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Das Continental-Head-up-Display für Nutzfahrzeuge ist in verschiedenen Varianten verfügbar: als Frontscheiben- oder Combiner-HUD.
Das Continental-Head-up-Display für Nutzfahrzeuge ist in verschiedenen Varianten verfügbar: als Frontscheiben- oder Combiner-HUD.
(Bild: Continental)

Continental wird auf der 66. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover unter anderem seine neuen Head-up-Displays (HUD) für den Einsatz in Lkw und Bussen vorstellen. „Die Digitalisierung ist eine gewaltige Chance für die Transportbranche. Sie macht Innovationen wie das Head-up-Display oder das automatisierte Fahren möglich und sorgt für mehr Sicherheit und Effizienz auf der Straße“, sagt Nikolai Setzer, Vorstandsmitglied von Continental. Der Vorteil von Head-up-Displays ist, dass die Fahrer relevante Fahrinformationen erhalten, ohne den Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden zu müssen. Continental bietet das HUD den Fahrzeugherstellern in zwei grundsätzlichen Varianten an: Das Frontscheiben-HUD ist speziell für die in den USA verbreiteten Nutzfahrzeuge mit flacheren Windschutzscheiben gedacht. Beim Combiner-HUD übernimmt dagegen eine transparente Scheibe (Combiner) vor der Frontscheibe die Bildreflexion. Diese Variante ist bei den in Europa vorherrschenden Fahrzeugtypen mit steilen Windschutzscheiben geeignet. „Das Head-up-Display sehen wir als wichtigen Teil des zukünftigen Dialogs zwischen Menschen und Maschinen für mehr Sicherheit im Nutzfahrzeug an. Der Fahrer erhält damit beim automatisierten Fahren frühzeitig Informationen über die vom Fahrzeug geplanten Fahrmanöver“, erklärt Dr. Michael Ruf, Leiter des Geschäftsbereichs Commercial Vehicle und Aftermarket bei Continental. (sh)

IAA Nutzfahrzeuge 2016: Halle 17, Stand A06

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