Schwingungstilger

Aktive und passive Tilger zur Schwingungsreduktion

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Vibrationen und akustische Schwingungen über Messungen definieren

Körperschallmessungen über triaxiale Beschleunigungssensoren werden an den relevanten Übertragungspfaden durchgeführt. Die Daten geben Auskunft über die zu tilgende Frequenz, die auftretenden Schwingwege, die wirkungsvollste Anknüpfungsstelle und die Wirkrichtung des zu applizierenden Tilgers. Die Auswertung einer Impulshammermessung am möglichen Befestigungspunkt des Tilgers gibt Aufschluss über die lokalen Strukturresonanzen bzw. nahe liegende Resonanzen, die bei der Tilgerauslegung mit berücksichtigt werden müssen.

Zukünftige Antriebskonzepte 
erfordern aktive Tilgersysteme

Und der Bedarf an Tilgern wird weiter wachsen, denn bei den Antrieben der Zukunft besteht ein Zielkonflikt zwischen Motoren mit Zylinderabschaltung, der Leichtbauweise und den Anforderungen an komfortablen Arbeitsbedingungen. „Prinzipbedingt verursachen die neuen Motoren mehr Schwingungen. Zudem gerät eine Leichtbaustruktur leichter in Schwingung“, erklärt Dr.-Ing. Hans-Jürgen Karkosch, Leiter der Vorentwicklung bei ContiTech Vibration Control.

„Wir sind deshalb an einem Punkt angelangt, an dem die herkömmlichen, passiven Lagerungskonzepte weitgehend ausgereizt sind.“ Karkosch und sein Team entwickeln deshalb aktive Schwingungssysteme, die nach dem Prinzip der Gegenschwingung arbeiten. Sie wurden bereits an vielen Versuchsfahrzeugen unterschiedlicher Fahrzeughersteller erfolgreich getestet.

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