Sensorik
Lösungen für präzise Werkstückpositionierung

Von Michael Heßhaus 4 min Lesedauer

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In der Metallbearbeitung hängt die Qualität eines Werkstücks maßgeblich von der exakten Positionierung während der Bearbeitung ab. Hier helfen Sensoren, die in Echtzeit Rückmeldung über die Lage und Bewegung von Werkstücken und Werkzeugen geben.

Weg, Winkel, Neigung, Beschleunigung, Vibration: Wichtige Messgrößen für genaue Produktionen(Bild:  Michael Heßhaus/abj/Midjourney)
Weg, Winkel, Neigung, Beschleunigung, Vibration: Wichtige Messgrößen für genaue Produktionen
(Bild: Michael Heßhaus/abj/Midjourney)

Eine fehlerhafte Ausrichtung eines Werkstücks kann zu Maßabweichungen, erhöhtem Werkzeugverschleiß und Produktionsausschuss führen. Bereits bei der Spannvorrichtung entscheidet sich, ob ein Werkstück korrekt ausgerichtet ist. Hier können berührungslose Messverfahren eingesetzt werden, um die exakte Lage im Spannsystem zu überprüfen. Induktive Systeme messen Abstände bis in den Millimeterbereich und können Positionsabweichungen zuverlässig erfassen. Das ist insbesondere bei Bauteilen mit engen Toleranzen entscheidend, um Maßhaltigkeit über den gesamten Bearbeitungsprozess hinweg zu gewährleisten.

In automatisierten Produktionslinien, etwa bei CNC-Fräsmaschinen, lassen sich solche Messsysteme direkt in das Spannfutter oder die Aufspannplatte integrieren. So wird sichergestellt, dass sich das Werkstück in der vorgesehenen Position befindet, bevor der Bearbeitungsvorgang startet.