Produktentwicklung 50 Prozent schneller: H2 Core Systems optimiert sein Engineering

Quelle: Siemens 3 min Lesedauer

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Modulare wasserstoffbasierte Energiesysteme sind ein Schlüsselbaustein der Energiewende. Um die komplexen Anlagen schneller zur Marktreife zu führen, setzt das Start-up H2 Core Systems auf einen durchgängig digitalen Produktentwicklungsprozess. Durch den Einsatz des Xcelerator-Portfolios konnte das Unternehmen seine Produktionszeit halbieren.

H2 Core Systems nutzt die Software- und Automatisierungsplattform Siemens Xcelerator, um kompakte, hocheffiziente Wasserstoffenergiesysteme zu entwickeln und herzustellen, die saubere Energie erzeugen und speichern.(Bild:  H2 Core Systems)
H2 Core Systems nutzt die Software- und Automatisierungsplattform Siemens Xcelerator, um kompakte, hocheffiziente Wasserstoffenergiesysteme zu entwickeln und herzustellen, die saubere Energie erzeugen und speichern.
(Bild: H2 Core Systems)

Das Start-up H2 Core Systems hat sich auf modulare Systeme spezialisiert, die saubere Energie dort erzeugen und speichern, wo sie benötigt wird. Für die Entwicklung der kompakten, hocheffizienten Wasserstoff-Energiesysteme setzt H2 Core Systems auf das Software- und Automatisierungsportfolio der Siemens-Xcelerator-Plattform.
 

Das technologische Fundament der Entwicklung bildet die Software Designcenter X Solid Edge. Sie fungiert als Rückgrat des digitalen Produktentwicklungsprozesses, wodurch das Unternehmen seine Produkte vor der physischen Fertigung detailliert in 3D entwerfen und visualisieren kann.
Designcenter X Solid Edge ermöglicht in Kombination mit Teamcenter Share eine verbesserte Zusammenarbeit des gesamten Engineering-Teams in der Cloud. Dies unterstützt nicht nur die zügige Erstellung technischer Dokumentationen, sondern hilft auch dabei, komplexe Designkonzepte gegenüber Kunden und Stakeholdern anschaulich zu vermitteln.

Die Ergebnisse der digitalen Transformation sind beachtlich: Durch den durchgängigen Workflow konnte das Unternehmen die Produktionszeit um 50 Prozent verkürzen, die Design- und Anpassungszyklen um 20 Prozent beschleunigen und eine Gesamtwachstumsrate von 70 Prozent erzielen. 

Nahtlose Verbindung von Design und Automatisierung

Neben der mechanischen Konstruktion setzt H2 Core Systems auf eine integrierte Automatisierungslösung. Mit dem TIA Portal wird die für die komplexen Produkte erforderliche Automatisierung entwickelt und auf S7-1200-Kompakt-SPS umgesetzt. Dieser integrierte Ansatz ermöglicht es, modular konfigurierbare Produktions-, Speicher- und Energiesysteme anzubieten, die Elektrolyse mit Speicherung, Kompression und Brennstoffzellen flexibel verbinden. „In unserer Rolle als Impulsgeber für die Energiewende müssen wir schnell und mit modularen, skalierbaren Energiesystemen auf individuelle Anforderungen reagieren“, sagt Ulf Jörgensen, CEO von H2 Core Systems. „Diese Beschleunigung erfordert eine vollständig digitalisierte, dynamische und effiziente Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Technik, Produktion und Dokumentation. Siemens Xcelerator ermöglicht genau das und verkürzt unsere Markteinführungszeit erheblich.“

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Cloud-basierte Zusammenarbeit erhöht Effizienz 

Besonders bei kundenindividuellen Projekten, wie einem autonomen Energiesystem für eine Schule in Niger, spielt die digitale Kollaboration ihre Stärken aus. „Das Siemens Xcelerator Software-Portfolio, zu dem unter anderem Designcenter und Teamcenter gehören, wurde konzipiert, um Unternehmen wie H2 Core Systems dabei zu unterstützen, effizienter zu entwickeln und zusammenzuarbeiten“, sagt Joe Bohman, Executive Vice President, PLM Products bei Siemens Digital Industries Software. „Die Unternehmen können das gesamte Produkt dreidimensional visualisieren und nahtlos mit allen Beteiligten orts- und geräteunabhängig bei der Entwicklung zusammenarbeiten. Dadurch sind sie in der Lage, signifikante Designänderungen bereits vor Produktionsbeginn vorzunehmen und Zeit sowie Kosten zu sparen. Dies beschleunigt die Entwicklung neuer Lösungen, fördert Innovation und ermöglicht die schnelle Anpassung an individuelle Kundenanforderungen. Die Technologien von Siemens helfen ihnen, komplexe Arbeitsschritte zu reduzieren und nachhaltige Energiesysteme schnell dorthin zu bringen, wo diese benötigt werden.“

Das Event für Konstruktions- und Entwicklungsleiter

Herausforderungen in der Produktentwicklung effizient lösen

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(Bild: VCG)

Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Das Konstruktionsleiter-Forum sensibilisiert für die Herausforderungen der Produktentwicklung des 21. Jahrhunderts, und zeigt praxisorientierte Lösungen auf. Dazu zählen Tools und Methoden, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess schlank und effizient zu gestalten.

Digitalisierung der Konstruktion beschleunigt Markteinführung

Für H2 Core Systems ist die Digitalisierung der Konstruktion der entscheidende Hebel, um weltweit nachhaltige Energielösungen anzubieten und sich schnell an Kundenbedürfnisse anzupassen.„Durch die Kombination modularer Wasserstoffenergiesysteme mit der fortschrittlichen Software und Automatisierungshardware von Siemens können wir weiterhin weltweit nachhaltige Energielösungen anbieten, uns schnell an Kundenbedürfnisse anpassen und unsere Wirkung vergrößern“, sagt Thorsten Claussen, Head of Mechanical Engineering bei H2 Core Systems. „Wir nutzen Designcenter X Solid Edge, um unsere dynamische Produkt- und Produktionsplanung vollständig zu digitalisieren. Mithilfe der innovativen Lösungen für verteilte Teams und hohe Variabilität können wir unsere Entwicklungsprozesse und Produktionsvorbereitungen deutlich beschleunigen. So verkürzen wir die Markteinführungszeit unserer wasserstoffbasierten Energiesysteme signifikant.“

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