Normelemente 50 Jahre Dichtungen und Stanzteile von Späh

Redakteur: Jan Vollmuth

Der oberschwäbische Hersteller von mechanisch gefertigten Zulieferteilen aus Gummi und Kunststoff in Scheer an der Donau Karl Späh feierte vor wenigen Wochen das 50-jährige Bestehen.

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Die Unternehmerfamilie Späh führt die Späh Gruppe in die weitere Zukunft: Alfred, Sandra und Thomas Späh (v.l.n.r.)
Die Unternehmerfamilie Späh führt die Späh Gruppe in die weitere Zukunft: Alfred, Sandra und Thomas Späh (v.l.n.r.)
(Bild: Späh)

Das Familienunternehmen wurde am 01. Mai 1964 von Karl Späh in Mengen gegründet. Die ersten Dichtungen fertigt der Gründer noch in der eigenen Garage und dann mit kleiner Mannschaft in angemieteten Räumen einer ehemaligen Schreinerei in Mengen. Der große Erfolg ermöglichte bereits 1966 den Bau einer 2000 m² großen Fabrikhalle am heutigen Standort in Scheer. Schon in 1972 sind 150 Beschäftigte im Unternehmen, dies verdeutlicht das unglaublich schnelle Wachstum.

Seit 1967 ist Alfred Späh, der heutige geschäftsführende Gesellschafter, im Familienunternehmen. Er stand seinem Vater und Firmengründer Karl Späh bis zu dessen Tod im Jahre 1999 mit unternehmerischem Sachverstand zur Seite. Unter der Regie von Alfred Späh wird der eingeschlagene Expansionskurs konsequent fortgesetzt und Späh zur Unternehmensgruppe mit vier Standorten in Deutschland ausgebaut. Seit 2006 wird er von seiner Tochter Sandra in der Geschäftsführung der Gruppe tatkräftig unterstützt. 2011 tritt auch der Sohn Thomas als Gesellschafter in das Unternehmen ein.

Kontinuierliche Expansion

Heute ist der Stammsitz der Späh Gruppe ein durch kontinuierliche Expansion geprägter, hoch moderner Unternehmensstandort mit über 15.000 m² Nutzfläche. Den baulichen Aktivitäten stand der technologische Fortschritt in Maschinen und Anlagen in keiner Weise nach. Neben dem eigenen Werkzeug- und Formenbau und der permanenten Weiterentwicklung der Stanztechnologie wird ab 1986 mit der spanabhebenden Bearbeitung von Kunststoffen begonnen und kontinuierlich durch moderne CNC-Bearbeitungszentren ergänzt.

1991 erfolgt zudem der Einstieg in die hochpräzise Wasserstrahltechnologie, welche heute neben der Stanzerei ein wichtiges Produktfeld einnimmt. Weitere Produkt- und Fertigungsbereiche wie Siebdruckdichtungen, auf Band belassene Formstanzteile, große Kunststoff-Plotterteile oder Wave-Akustikmodule kommen über die Jahre hinzu.

Kunden aus aller Welt

Der überzeugende Erfolg der vergangenen 50 Jahre ist maßgeblich auf eine zahlreiche, loyale und zufriedene Kundschaft zurückzuführen. Karl Späh hat bei der Firmengründung bewusst und mit Strategie die Geschäftsverbindung zum Technischen Handel als Absatzmittler gesucht. Die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft ist der beste Beweis für diese gut gewählte Verbindung. Heute beliefert Karl Späh weltweit über 5000 aktive Kunden mit auftragsbezogen gefertigten Zeichnungsteilen. In 2013 produzierte Späh über eine Milliarde Stanzteile und erwirtschaftete Rekordumsätze von über 42,8 Mio. Euro in Scheer und 62,2 Mio. Euro in der Gruppe. Aufgrund der guten Wirtschaftslage werden auch für das Jubiläumsjahr weitere Umsatzsteigerungen erwartet.

Ohne einen qualifizierten, langjährigen und motivierten Mitarbeiterstamm hätte diese Leistung nicht erbracht werden können. Dementsprechend stolz ist man auf das ganze Team von über 340 Beschäftigten in Scheer, welches heute für das Unternehmen arbeitet. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird Späh die Zukunft aktiv gestalten und ein zuverlässiger, moderner und sicherer Arbeitgeber und Lieferant sein. Zur Späh Gruppe gehören neben dem Stammhaus in Scheer, die Unternehmen Karl Popp in Bad Bevensen, Quadriga Dichtung in Norderstedt und Schippl Dichtungen in Welden.

Weitergehende Informationen zu Späh und ihrem 50. Firmenjubiläum finden Interessierte in der neu gestalteten Unternehmenschronik.(jv)

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