EMO 2013 3D-CAM-System ist komplett in Solid-Edge integriert

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Geovision präsentiert auf der EMO 2013 die neue Version 2013 von CAM-Works, dem CAM-System von Geometric Technologies. Dabei wendet sich das Unternehmen besonders an Anwender und Vertriebspartner von Solid Edge – denn CAM-Works ist nun vollständig in das 2D/3D-CAD-System von Siemens PLM Software integriert. Darüber hinaus enthält CAM-Works zahlreiche Neuerungen in den Bereichen Dreh-Fräsen, Maschinensimulation und VoluMill für die HSC-Bearbeitung.

Firmen zum Thema

Mit der neuen Version von CAM-Works wendet sich Geovision besonders an Anwender und Vertriebspartner von Solid Edge.
Mit der neuen Version von CAM-Works wendet sich Geovision besonders an Anwender und Vertriebspartner von Solid Edge.
(Bild: Geovision)

Das 3D-CAM-System CAM-Works bewährt sich seit Jahren als direkt in das CAD-System Solid-Works integrierte Lösung für alle Bearbeitungsaufgaben im Drehen und Fräsen bis zu simultaner 5-Achs-Bearbeitung und Highspeed Cutting. Nun wurde es nahtlos integriert in die Benutzeroberfläche und das Datenmodell von Solid Edge, dem 2D/3D-CAD-System von Siemens PLM Software.

CAD-Modelle sind mit Werkzeugwegen verknüpft

Vertriebspartner und erste Anwender sind begeistert von der gelungenen assoziativen Verknüpfung der in Solid Edge erstellten CAD-Modelle mit den in CAM-Works definierten Werkzeugwegen: Jederzeit können Anwender zwischen der CAD- und CAM-Ansicht wechseln. Nach einer Änderung des CAD-Modells lassen sich die Werkzeugwege mit einem Mausklick aktualisieren. Dabei sorgt die patentierte Feature-Erkennung (AFR) automatisch für neue oder aktualisierte Werkzeugwege.

Bildergalerie

Beschleunigte Änderungsprozesse

Fertigungsbedingte Änderungen lassen sich an jedem CAD-Modell mit der Synchronous Technology ausführen. Diese Technologie von Solid Edge verbindet die Geschwindigkeit und Flexibilität des Direct Modeling mit der präzisen Kontrolle der abmessungsgesteuerten Konstruktion. Dies beschleunigt Änderungsprozesse.

Die Lösung speichert alle Bearbeitungsstrategien in einer anpassbaren Datenbank, mit der sich effiziente Bearbeitungsstrategien auf neue Konstruktionen mit ähnlichen Features übertragen lassen. Die gesamten CAM-Daten werden mit dem CAD-Modell gespeichert. Der Funktionsumfang steht damit einer neuen, großen Benutzergruppe offen.

Software übernimmt Routine-Aufgaben

Die CAM-Software spart den Anwendern Routine-Arbeiten, weil die automatische Feature-Erkennung an 3D-Modellen selbsttätig prismatische Geometrien auffindet. In Verbindung mit der integrierten Technologiedatenbank lassen sich ganze Bearbeitungsabläufe automatisiert erstellen.

Für die erkannten Features werden mit einem Minimum an Programmieraufwand Werkzeugwege generiert. Ist ein Feature optimal programmiert, können die Bearbeitungsstrategien abgespeichert und bei der Programmierung anderer Teile wiederverwendet werden. So schrumpfen Programmierstunden auf wenige Minuten zusammen.

Synchronisations-Manager koordiniert Abläufe

Immer mehr Fertigungsbetriebe verbinden Dreh- und Fräsbearbeitungen auf leistungsfähigen Bearbeitungszentren. Doch die komplexe NC-Programmierung sollte an externen CAM-Plätzen erfolgen. So lassen sich Fehler vermeiden und die Maschinen optimal auslasten. Für diese Aufgabe eignet sich CAM-Works 2013.

Ein neuer Synchronisations-Manager unterstützt Programmierer dabei, die unterschiedlichen Bearbeitungsabläufe zu koordinieren. Die Erstellung von NC-Programmen für Dreh-Fräszentren und andere Maschinen mit angetriebenen Werkzeugen wird erleichtert. Die Synchronisation mehrerer Revolver gelingt ohne Probleme und eine grafische Simulation des Bearbeitungsablaufes bringt Sicherheit in den gesamten Prozess. (mz)

Besuchen Sie Geovision auf der EMO 2013 in Halle 25, Stand J09.

(ID:42215471)