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Linearantrieb

3-Achs-Modell mit Linearantrieben als Abschlussarbeit

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Modell zeigt zudem die Leistung der Linearantriebe

Und so sieht die Nowotny-Geyer-Lösung aus: Der Messebesucher wählt am vollständig mit Plexiglas eingehausten Messemodell auf dem Touchscreen über die Menüführung eine der angebotenen CDs aus. Das 3-Achsen Messemodell fährt die jeweilige Magazinposition der gewünschten CD-Version an. Die unterste CD des Stapels wird durch Schieber von der Magazinrückseite herausgeschoben und in eine Abholposition vor dem Stapelmagazin gedrückt. Eine vertikale Linearachse mit angebautem Greifer übernimmt die CD, hebt sie an und legt sie in eine Ausgaberutsche. Über die Ausgaberutsche gelangt die CD in ein Ausgabefach, aus dem der Messebesucher die CD außerhalb der Maschine auch im laufenden Betrieb gefahrlos entnehmen kann.

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Die Überreichung der gewünschten CD mit den Parker-Origa Softwaretools ist allerdings nur eine Aufgabenstellung für das 3-Achs-Messemodell. Immer dann, wenn sich kein Messebesucher bedient, hat es die Aufgabe, die Vorzüge der elektrischen Parker-Origa Linearantriebe zu demonstrieren. Geyer hat hierfür im Programmspeicher einen automatischen Bewegungsablauf hinterlegt. Solange keine manuelle Befehlseingabe erfolgt, arbeitet das 3-Achsmodell unter Einbeziehung aller vier hier eingesetzten elektrischen Linearantrieb und zeigt eindrücklich, was die Parker-Origa Linearantriebe (Abb. 2) in Sachen Beschleunigung, Verzögerung und Dynamik der Bewegungen leisten können. Dabei werden natürlich keine CDs entnommen.

Unterstützung von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Parker-Origa hat für das gesamte Projekt nicht nur alle elektrischen Linearantriebe kostenlos bereitgestellt, sondern auch durch technische Beratung und Unterstützung beim praktischen Aufbau maßgeblich unterstützt. Besonders reizvoll war für die Technikerschüler, dass sie für die Realisierung des 3-Achs-Messemodells auf völlig neuartige Komponenten und Innovationen von Parker-Origa zurückgreifen konnten. „Da wir zum Teil Komponenten einsetzen konnten, die noch nicht vollständig markterprobt waren, war eine ständige enge Abstimmung mit Parker-Origa sehr hilfreich,“ so Geyer und Nowotny.

Auch Jürgen Mayr, der betreuende Lehrer, zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit: „Während des gesamten Projektes standen unsere Schüler in einem sehr engen Kontakt mit den Spezialisten bei Parker-Origa und erhielten dort bei Auswahl, Auslegung, Montage und Abstimmung der Komponenten eine umfassende Unterstützung.“ Auch ist Mayr mit dem Erreichten voll und ganz zufrieden: „Sowohl die vorgegebene Funktion des 3-Achsmodells wie auch der Terminplan wurden von den Schülern perfekt eingehalten. Insbesondere im Hinblick auf die Leistungen bei der internen und externen Kommunikation, der Selbständigkeit bei der Durchführung und Umsetzung der Aufgabenstellung, der Einhaltung eines ehrgeizigen Terminplanes sowie ihrer gezielten Vorgehensweise bin ich mit den Schüler hochzufrieden. Sie haben auch erkannt, dass die Auswahl und Abstimmung der Komponenten von größter Bedeutung ist und sowohl Zeit wie auch Erfahrung erfordert.“

Dieses Projekt als Abschlussarbeit hat auch die berufliche Prägung der beiden Technikerschüler beeinflusst. So strebt Joachim Geyer jetzt eine Tätigkeit im Bereich der Programmierung und Automatisierung an, Simon Nowotny sieht seine Zukunft ganz klar in der Konstruktion und dem Projektmanagement.

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