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Anschluss- und Verbindungstechnik Zertifizierte Verbindungstechnik für die Lebensmittelindustrie

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Der Lebensmittelindustrie stehen spannende Zeiten bevor: Die wachsende Weltbevölkerung verlangt mehr und bessere Nahrung, die Konsumgewohnheiten ändern sich. Also müssen Lebensmittel effizienter und mit höherer Vielfalt produziert werden. Die Lapp-Gruppe stellt sich darauf ein und will ihren Umsatz im Bereich Food & Beverage bis zum Jahr 2020 auf dann 100 Mio. € vervierfachen.

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Mit dem Apfel begann die Geschichte der Nahrungs- und Getränkeindustrie, so Georg Stawowy, Vorstand der Lapp Holding AG.
Mit dem Apfel begann die Geschichte der Nahrungs- und Getränkeindustrie, so Georg Stawowy, Vorstand der Lapp Holding AG.
(Bild: Zwettler, konstruktionspraxis)

„Gegessen wird immer“, sagt Georg Stawowy, Vorstand der Lapp Holding AG. „Und wegen einer weiter wachsenden Weltbevölkerung und durch den Nachholbedarf der immer noch knapp 800 Millionen Menschen, die laut Definition des UN World Food Programme an Hunger leiden, in Zukunft noch deutlich mehr“ Dazu kommt laut Stawowy noch eine Verschiebung zu Wohlstandsernährungsweisen in Entwicklungsländern und entwickelten Ländern.

Aktuelle Trends in der Nahrungsmittelindustrie

Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln werde also zunehmen und sich verändern, nicht nur wo die Bevölkerung wächst, auch in Deutschland oder anderen Ländern mit stabilen oder zurückgehenden Bevölkerungszahlen. Trends wie immer mehr Singlehaushalte in Deutschland oder die Nachfrage nach Mahlzeiten, die sich unkompliziert, schnell und in kleinen Portionen zubereiten lassen oder auch Functional Food beeinflussen die Industrie. Entsprechend der Trends bei den Konsumenten sind in der Nahrungsmittelindustrie daher wesentliche Innovationsthemen für entwickelte Märkte „Gesundheit“, „Genuss“ und „Convenience“.

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Um mehr Menschen satt zu kriegen, sind bereits in der Vergangenheit enorme Produktivitätszuwächse sowohl in der Agrarwirtschaft selbst als auch der Weiterverarbeitung in der Nahrungs- und Getränkeindustrie erzielt worden. „Optimierte Düngemittel sowie computer- und GPS-gestützte Saat- und Erntemaschinen tragen wesentlich zur höheren Flächenproduktivität bei. Investitionen in neue Produkte und Prozesse stehen deshalb laut einer Studie von KPMG ganz oben auf der Agenda von Topmanagern der Lebensmittelbranche“, erläutert Stawowy.

Die Lapp-Gruppe in der Lebensmittelbranche

Neben den Nahrungs- und Getränkeherstellern selbst habe das auch Konsequenzen für Maschinenbauer, die Abfüll- und Verpackungsanlagen, Dosier- und Portioniermaschinen, Cutter, Mischer und vieles mehr für die Nahrungs- und Getränkeindustrie herstellen.

Und damit ebenso für die Lapp-Gruppe, deren Kabel und Stecker wesentlicher Bestandteil der Produktions-Infrastruktur zur Nahrungsmittelerzeugung sind:

  • So sind Kunden von Lapp einerseits Maschinenbauer, die Anlagen für die Nahrungserzeugung liefern, wie Tetrapak oder Krones. Da diese Industrie stark mittelständisch geprägt ist, beliefert Lapp andererseits auch viele mittelständische Unternehmen wie Seydelmann oder Alpma.
  • Andererseits gehören auch die Lebensmittel- und Getränkehersteller wie Danone, Warsteiner oder Coca Cola zu den Kunden. Sie ordern bei Lapp Komponenten für ihre Produktionsinfrastruktur.

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