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Multiphysik-Software Zanzinger ist neuer Geschäftsführer von Ansys Germany

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Multiphysik-Software-Hersteller Ansys hat Thomas Zanzinger zum neuen Geschäftsführer von Ansys Germany ernannt. Zanziger löst damit Georg Scheuerer ab.

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(Bild: Ansys)

Ansys, Anbieter von CAE- und Multiphysik-Software, hat Thomas Zanzinger zum neuen Geschäftsführer von Ansys Germany ernannt. Zanzinger folgt damit auf Dr.-Ing. Georg Scheuerer.

Zanzinger ist bereits seit mehr als 25 Jahren in der IT-Branche im In- und Ausland tätig. Nach seinem Einstieg bei Dell hatte der Diplom-Betriebswirt Führungspositionen bei Novell, Mitsubishi Electric, der Software AG, Datango, Attensity und CDC Software inne. Seit 2015 war Thomas Zanzinger bei Ansys Germany als Vertriebsleiter für die Regionen Deutschland, Österreich und Nordic verantwortlich.

Multiphysik und Simulation der Zukunft stehen im Mittelpunkt

Für Zanzinger stehen die Themen Multiphysik und Simulation der Zukunft im Mittelpunkt. Schließlich spielen technische Simulationen heute eine Rolle beim Entwurf von Gebäuden, Autos und Smartphones, der Medizintechnik und vieler anderer Dinge. Seit Simulationssoftware vor über vier Jahrzehnten von Ansys eingeführt wurde, wird sie von immer mehr Entwicklerteams in aller Welt in verschiedenen Branchen und Fachrichtungen eingesetzt. Mittlerweile nutzen die meisten Entwicklerteams Simulationstools und -methoden in den Entwurfsphasen der Produktentwicklung und ersetzen dabei den Bau und Test von Prototypen durch numerische Analysen.

Wachsende Komplexität der Produktdesigns meistern

Um alle einwirkenden Kräfte zu verstehen und vorherzusagen, ob das Produkt die Erwartungen erfüllen wird, müssen alle relevanten physikalischen Größen berücksichtigt werden. Ingenieure können durch die gleichzeitige Simulation aller physikalischen Eigenschaften und die Durchführung der parametrischen Optimierung mit Hilfe der Multiphysik-Ergebnisse rasch wichtige Erkenntnisse über die Produktleistung gewinnen, optimale Designs realisieren und Produkte früher auf den Markt bringen. In vielen Branchen ermöglichen Multiphysik-Studien den Entwicklern, die wachsende Komplexität ihrer Produktdesigns zu meistern.

Inzwischen stellt die Multiphysik-Simulation, die einst als eine fortschrittliche und von Experten genutzte Entwicklungsstrategie angesehen wurde, mehr und mehr eine Standardkomponente des heute in der Produktentwicklung eingesetzten Instrumentariums dar. „Zur Unterstützung der Kunden bietet Ansys führende Technologien in jedem einzelnen Physik-Bereich an: Fluiddynamik, Strukturmechanik, Thermodynamik und Elektronik. Unsere technologische Führungsposition spielt eine wichtige Rolle“, erklärt Zanzinger. „Wir betrachten die Multiphysik-Simulation als Zukunft der Produktentwicklung, da die Entwicklerteams nach Möglichkeiten suchen, die Komplexität zu beherrschen, die Zuverlässigkeit zu verbessern sowie den Zeit- und Kostenaufwand im Entwicklungszyklus ebenso wie in den Produktionsverfahren zu reduzieren.“ (kj)

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