Polymer-Gleitlager

Wirtschaftliche Kunststoff-Gleitlager zeigen seit Jahrzehnten, was sie können

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Wie haben sich die Kundenanforderungen von damals bis heute verändert?

Der Gleitlager-Experte: „Ich glaube, dass sich da ein gewaltiger Wandel vollzogen hat. In den 70er-, 80er-Jahren haben die Kunden das Kunststoffgleitlager für Anwendungen vorgesehen, die aus ihrer Sicht untergeordnete Bedeutung hatten. Da wollte man eben nicht Metall auf Metall laufen lassen. Beispielsweise weil es möglicherweise klappert, da wollte man eine komfortablere Lösung haben, die geräuschminimiert ist. Aber ich glaube nicht, dass man wirklich einen hohen technischen Anspruch an das Lager gesetzt hat.

Der erste Industriebereich, der sich mit dem Polymer-Gleitlager enger beschäftigt hat, ist die Textilindustrie, wo man herausfand, dass es wirklich technische Vorteile geben kann an der Stelle, beispielsweise wo Flusen, wo Staub eine große Rolle spielt.“

Der Gedanke, dass man die Lager nicht schmieren musste, ist sicherlich ein Beispiel für Kundenüberlegungen, in Richtung Polymer-Gleitlager, der schon in den technischen Bereich geht. Aber nicht zu vergleichen, mit dem, was ein Kunde heute an Ansprüchen an ein solches Lager stellt. Denn das ist heute erst einmal, dass es tatsächlich für diese Anwendung funktioniert.

Baus weiter: „Darüber hinaus aber natürlich auch, dass der Kunde im Vorfeld Information bekommt, wie beispielsweise, die Lebensdauer seines Gleitlagers. Es geht heute um die Frage, welches ist das richtige Lager? Wie lange hält es? Was kostet es?

Das Maschinenelement Kunststoff-gleitlager aus seinem Schattendasein herauszuholen, mehr in den Mittelpunkt zu stellen und es tatsächlich zu einem berechenbaren, verfügbaren Maschinenelement zu machen, das der Anwender heute präzise einsetzen kann, darin sehe ich heute unsere Aufgabe.“ (Mehr Informationen auf den kommenden Seiten)

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