Steuerung

Wie skalierbare Steuerungen und ein einheitliches Programmiersystem ein Team formen

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Motion Controller entkoppeln die Antriebsphysik von der Funktion

„So lassen sich beispielsweise die Vorteile der Fluidtechnik in intelligenten Systemlösungen nutzen“, erklärt Lukas Wintjes, Geschäftsleiter Vertrieb Industriehydraulik des Geschäftsbereichs Hydraulics bei Bosch Rexroth. Motion Controls für hydraulische Antriebe reichen vom 1-Achsregler mit vollständig im Ventil integrierter Elektronik über 1- bis 4-Achs Motion Controls Rexroth HNC100-3x im Controller Format bis hin zur High-End-Lösung MAC-8. In diesen elektrohydraulischen Motion Controls berücksichtigt die Software bereits die Besonderheiten der Hydraulik und entkoppelt damit weitgehend die Antriebsphysik von der Funktionalität. Altmann: „Für die Automatisierung verhalten sich elektrohydraulische und elektrische Antriebe damit gleich und bieten denselben Komfort bei Parametrierung und Diagnose“.

Mit der Steuerungsfamilie IndraControl L für elektrische Antriebe bietet Rexroth eine Hardwareplattform für alle Rexroth-Systemlösungen, die der Forderung nach Durchgängigkeit und Skalierbarkeit Rechnung trägt. Das Engineering erfolgt für alle Modelle mit dem Software-Framework IndraWorks. Weil alle Steuerungen auf der offenen SPS nach IEC 61131-3 und Motion Bausteinen nach PLCopen basieren, ist der Code für alle Modelle kompatibel. Ein Programm, das für eine L40 entwickelt wurde, läuft prinzipiell auch auf einer L10. Dadurch können Programmteile von einer Zentralsteuerung auf eine kleinere, dezentrale SPS ausgelagert werden.

Aufgrund der modularen Programmierung können Maschinenhersteller Teilprojekte parallel erstellen und ohne Auswirkungen auf bestehenden Quellcode optimieren. Über das Softwaretool IndraWorks gelingt sogar die Einbindung von Fremdgeräten über FDT/DTM (Field Device Tool/ Device Type Manager) und das rückwirkungsfreie Nachrüsten von Safety-Funktionen.

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