Automatisierung Wie Roboter für mehr Nachhaltigkeit sorgen

Quelle: Pressemitteilung

Roboter können dabei helfen, Ressourcen zu sparen und grüne Technologien schneller zu produzieren. Die International Federation of Robotics (IFR) nennt hier einige Beispiele.

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Ein Roboter von ABB produziert in einem Absolicon-Werk Solarkollektoren.
Ein Roboter von ABB produziert in einem Absolicon-Werk Solarkollektoren.
(Bild: ABB)

Die International Federation of Robotics (IFR) hat in einer Mitteilung erklärt, wie Roboter dabei helfen können, die UN-Entwicklungsziele für Nachhaltigkeit zu erreichen. Demanch haben die Vereinten Nationen bereits 2015 insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die bis 2030 erreicht werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel die Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu sauberer Energie oder eine intelligente Landwirtschaft.

Die IFR betont, dass sie die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung unterstützt und davon überzeugt ist, dass Roboter dabei helfen können, Ressourcen zu sparen und grüne Zukunftstechnologien zu produzieren. „Intelligente Automatisierung senkt die Produktionskosten: In der E-Mobilität ist dies beispielsweise ein entscheidender Faktor, um der Batterietechnologie zum Durchbruch zu verhelfen oder die Brennstoffzellenproduktion für Wasserstoff als Alternative zu fossilen Energien zu fördern. Gleichzeitig reduziert die hocheffiziente Produktionstechnik den CO2-Ausstoß", sagt Susanne Bieller, Generalsekretärin der IFR.

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Grüne Zukunftstechnologien vorantreiben

Doch nicht nur in der Automobilbranche könne die Robotik für mehr Effizienz sorgen. Auch bei der Produktion von Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen sei die Energiewende auf die Unterstützung durch Roboter angewiesen. Die für eine großflächige Versorgung durch Solarenergie benötigte Stückzahl könne mit einer manuellen Produktion laut der IFR nicht gestemmt werden. Als Beispiel führt die IFR das schwedische Solarenergie-Unternehmen Absolicon an. Die Automatisierung mit zwei ABB-Robotern hat die Produktion im Absolicon-Werk in Härnösand drastisch erhöht. Während das Unternehmen vorher mit manuellen Produktionsmethoden am Tag nur drei Solarkollektoren herstellte, hat die neu installierte Roboterlinie nun die Kapazität erreicht, alle sechs Minuten einen neuen Kollektor herstellen zu können, so die IFR.

Auch bei den Robotern selbst können Kosten und Ressourcen gespart werden. So sei es bei vielen Herstellern das Ziel, ihre Roboter mit einer langen Nutzungsdauer auf dem Markt zu halten. Reparieren und Runderneuern seien hierbei die Strategie. Dafür verwenden die Hersteller in der Konstruktion möglichst wenig Teile, um das Risiko von Ausfällen durch eines der Bauteile zu verringern. Für die Instandhaltung habe etwa der japanische Roboterhersteller Fanuc ein Zentrallager für Ersatzteile für europäische Roboter in Luxemburg aufgebaut.

Roboter als Unkrautvernichter

In der Landwirtschaft sollen neue Feldroboter den Einsatz von Herbiziden überflüssig machen. Ausgestattet mit Kameras und KI-Software sollen sie in der Lage sein, Unkraut gezielt zu lokalisieren und mit einem Laserstrahl zu verbrennen. Jüngst habe zum Beispiel das Fraunhofer EZRT-Forschungszentrum mit Partnern einen Agrarroboter mit Navigationstechnik für die Unkrautbekämpfung in Zuckerrübenfeldern ausgestattet.

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