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Inkorporierte Schmierung
igus bietet für die Gleitelemente und Gegenlaufpartner seiner Linearsysteme verschiedene Werkstoffe an. Jede Variante setzt sich – wie auch alle anderen Gleitlager des Kölner Unternehmens – aus Basispolymer, Fasern und Füllstoffen sowie aus Festschmierstoffen zusammen. Diese Komponenten sind nicht schichtweise aufgetragen, sondern homogen miteinander vermischt. Zusammen sorgen sie dafür, dass der Reibwert möglichst gering ausfällt, dass sich die Oberfläche unter den auf die Oberfläche wirkenden Kräften nicht wegdrückt und dass die Lageroberfläche gegen Verschleiß gefeit ist.
Während die Basispolymere über die Verschleißfestigkeit entscheiden, verstärken Fasern und Füllstoffe die Lager, wodurch auch hohe Kräfte oder Kantenbelastungen aufgenommen werden. Die Festschmierstoffe schließlich schmieren die Lager selbständig und vermindern die Reibung im System. Sie sind zwar verzichtbar für die Funktion der Maschinenelemente, wirken aber unterstützend. Da sie in winzige Kammern eingebettet sind, können sie sich nicht wegdrücken. Sie sind immer da, sobald sich Lager oder Welle in Bewegung setzen. Dieser Aufbau bildet damit die Grundlage für die Wartungs- und Schmiermittelfreiheit der Gleitlager.
Schnelles Positionieren
ZLW-Zahnriemenachsen eignen sich innerhalb des „DryLin“-Sortiments speziell zum schnellen Positionieren kleiner Lasten und empfahlen sich daher für „ARToverTV“. Die geringe Eigenmasse von Führung und Schlitten führen zu einer geringen Massenträgheit. Außerdem sind die zahnriemenbetriebenen Lineareinheiten korrosionsbeständig, leicht und kompakt. Die flachen und robusten Maschinenelemente sind in zwei Baugrößen sowie Ausführungen erhältlich – und dabei jeweils natürlich zu 100 Prozent schmiermittelfrei. Besonderes Highlight ist ihre vielseitige und einfache Montage, wobei die Einbaulage der Achse beliebig ist.
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