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Datenkommunikation

Podcast Wie Hexapoden im Nanobereich positionieren

| Redakteur: Jan Vollmuth

Geht's noch ein wenig genauer? Viele Automatisierungsanwendungen verlangen nach Positioniersystemen, die bis auf den Nanometer genau arbeiten. Hexapoden können die Lösung sein. Darüber sprechen wir mit Markus Spanner von PI im Podcast.

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Der konstruktionspraxis-Podcast, das Fachmagazin zum Hören, informiert schnell und unterhaltsam über spannende Technikthemen.
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(Bild: ©korkeng / stock.adobe.com)
  • Was genau sind Hexapoden und welche Vorteile bieten diese Positioniersysteme im Vergleich mit anderen Systemen?
  • Wann kommen Hexapoden idealerweise zum Einsatz? Für welche Anwendungen sind sie besonders geeignet und wann rechnet sich ihr Einsatz?
  • Welche Trends bestimmen den Markt für Positioniersysteme? Wie reagiert Physik Instrumente (PI) aus diese Trends und wohin geht die Reise des Unternehmens?

Das sind die Themen in folgendem Podcast:

Den Podcast gibt es auch hier zu Hören:

Wofür man Hexapoden braucht

Stellen Sie sich vor, Sie sollen einen Spielzeugklotz auf Haaresbreite genau auf einen anderen stapeln – klingt unmöglich? Immer mehr Positionier- und Bewegungsaufgaben in der industriellen Automatisierung stellen genau diese Anforderung an mehrachsige Positioniersysteme, jedenfalls hinsichtlich der Präzision. Manche wollen es sogar noch genauer, nämlich im Nanometerbereich (nm). Zum Vergleich: Die Strukturgröße auf einem modernen Mikrochip beträgt 7 nm.

Doch Präzision ist nicht alles. Die Anforderungen der Automatisierungsanwendungen an diese Systeme reichen von einer exakten Reproduzierbarkeit der Positionen, über Genauigkeiten bis in den Mikro- oder gar Nanometerbereich bis hin zu hoher Dynamik. Gleichzeitig sollten diese Systeme möglichst kompakt und robust sein, zuverlässig arbeiten und schließlich auch vernetzbar sein.

Sogenannte Hexapod-Roboter, kurz Hexapoden, können diesen Anforderungen gerecht werden.

Dabei handelt es sich um ein System zum Bewegen und Positionieren, Justieren und Verschieben von Lasten in sechs Achsen im Raum, drei linearen und drei rotatorischen. Die Geräte sind parallelkinematisch aufgebaut, dabei wirken die sechs Antriebe gemeinsam auf eine einzige von ihnen bewegte Plattform.

Das Karlsruher Unternehmen Physik Instrumente (PI) ist Spezialist für Nanopositioniertechnik und führt eine breite Palette an Hexpoden in seinem Portfolio. Im konstruktionspraxis-Podcast beschreibt Markus Spanner u.a. die Vorteile und Besonderheiten der Sechsbeiner. Er führt seit Anfang des Jahres 2020 die Geschäfte von Physik Instrumente (PI).

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