Rotorblätter aus Composites Wie ein Sensor Schäden früh und sicher erkennt
Auf einem Teststand für Rotorblätter hat ein System zur Schadensfrüherkennung Praxistauglichkeit bewiesen. Dieser Detektor wird mit Auswerteelektronik in die Blattfaserverbundstruktur bei Windenergieanlagen integriert. Trotz extremer Betriebsbedingungen ist die Messunsicherheit minimal.
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Rotorblätter von Windenergieanlagen erreichen heutzutage Längen von mehr als 60 m. Zusam-men mit dem Generator sind sie die Schlüsselkomponenten für die Leistung einer Windenergieanlage. Das Design – auch kleinerer Blätter – wird immer wieder optimiert, um Kosten einzusparen und die Effizienz weiter zu steigern.
Ungenauigkeiten in der Fertigung können zu Schäden führen
Weil die Rotorblattfertigung bei Windkraftanlagen nach wie vor noch wenig automatisiert ist, handelt es sich bei diesen Produkten um Einzelstücke, die sich in Ausführung und Gewicht geringfügig unterscheiden können. Aufgrund der manuellen Abläufe besteht bis heute das Risiko, dass Ungenauigkeiten in der Fertigung zu Schäden führen.
Sensorik muss rauen Umgebungsbedingungen trotzen
Um Fertigungsschäden und deren Auswirkung auf die Rotorblätter von Windenergieanlagen früh genug erkennen zu können, ist eine Sensorik erforderlich, die insbesondere den rauen Umgebungsbedingungen während des Anlagenbetriebs standhält. Auswerteverfahren, die schnellstmöglich Schäden in wichtigen Strukturbereichen detektieren und diese unmissverständlich anzeigen, müssen diese Technik ergänzen.
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