Reihenklemme Wie ein Markiersystem und standardisierte Reihenklemmen helfen, die längste Dreiseilbahn der Welt sicherer zu machen

Autor / Redakteur: Dipl. Management Ref. Anette Reher* / Ute Drescher

Die „Peak2Peak“-Seilbahn im Westen Kanadas verbindet die beiden gegenüberliegenden Skigebiete Whistler und Blackcomb Mountain seit Dezember 2008. Errichtet hat die spektakuläre Dreiseilbahn die Doppelmayr/Garaventa-Gruppe, Technologieführer im Seilbahnwesen. Bei der Anlagentechnik setzte das Unternehmen auf Reihenklemmen mit dem passenden Markierungssystem von Phoenix Contact.

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Whistler Blackcomb im kanadischen Westen ist ein Skigebiet der Superlative, und auch die Gondelbahn kann mit Superlativen aufwarten: es ist die längste Dreiseilbahn der Welt mit dem größten Bodenabstand, den eine Gondelbahn hat. Bei einer Dreiseilbahn werden die Kabinen wie auf Schienen von zwei Tragseilen geführt und von einem Zugseil gezogen. Die Dreiseilbahn kombiniert die Verfahren von Pendelbahn und Umlaufbahn und wird weltweit nur von der Firma Doppelmayr hergestellt.

In der Seilbahn elf Minuten atemberaubende Aussicht genießen

Die Gondel legt auf ihrer spektakulären Reise eine Distanz von 4,4 km zurück. Alle 49 Sekunden startet eine neue Gondel – mit einer Geschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde. Dabei passiert die Gondel auch das weltweit längste Spannfeld – das ist die Entfernung zwischen zwei Stützen – mit einer Länge von 3,02 km. In den 28 Gondeln finden jeweils 28 Passagiere Platz, um während der Fahrt mit einer Dauer von 11 Minuten die atemberaubende Aussicht zu genießen.

Die Unternehmensgruppe Doppelmayr/Garaventa, die den Auftrag aus Kanada auf Grund ihrer Technologieführerschaft unter den Seilbahnbauern erhielt, hat Produktionsstandorte sowie Vertriebs- und Service-Niederlassungen in über 33 Ländern. Doppelmayr hat bis heute über 14.000 Seilbahnsysteme für Kunden in über 79 Staaten realisiert. In enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden und Lieferanten entwickelt die Gruppe leistungsfähige Personentransport-Systeme für Sommer- und Wintertourismusgebiete sowie zeitgemäße Personennahverkehrs-Systeme.

Zahlreiche Projekte wurden in enger Kooperation mit Phoenix Contact umgesetzt. „Unsere Kunden erwarten beste Technologie und absolute Termintreue“, erläutert Mag. Ekkehard Assmann, Leiter Marketing und PR bei Doppelmayr. „Und weil unsere Seilbahnen weltweit im Einsatz sind, benötigen wir einen starken und verlässlichen Partner.“

Mit Drucker und Markierungssystem die Schaltschrankkomponenten kennzeichnen

Die Schaltschränke für die Anlage in Kanada wurden in der Werkstatt von Doppelmayr im österreichischen Wolfurt am Bodensee gefertigt. Um die zahlreichen Projekte, die die Firma jährlich realisiert, termingemäß zu beliefern, benötigt Doppelmayr ein leistungsfähiges System zur Planung und Kennzeichnung der Schaltschrank-Komponenten - Klemmen, Leiter, Geräte.

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