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Eine Komplettlösung bietet Vorteile für den Anwender
Der alte Stand brachte noch einen anderen Nachteil mit sich, CAD- und CAM-Lösung kamen von verschiedenen Herstellern. Das war ein weiteres Argument bei der Entscheidungsfindung, denn CimatronE bietet als Paketlösung ein Höchstmaß an Komfort: Die Mitarbeiter in der Fertigung erhalten per Viewer genaue Einblicke in die CAD-Datensätze.
„Im Werkzeug- und Formenbau ist das Zusammenwirken von CAD- und CAM-Seite wichtig. Es kommt immer wieder vor, dass Details wie Radien, Bohrungen, Auswerferpositionen usw. in der Fertigung kurzfristig geändert werden müssen. Dafür benötigt man keinen Konstrukteur. CimatronE hat den Vorteil, dass solche Dinge in der AV erledigt werden können“, hebt Peter Pakulla hervor.
Bei dieser Arbeit gibt es nun kein Hin- und Her zwischen unterschiedlichen Systemen mehr. Die nahtlose Datendurchgängigkeit beschleunigt die Abläufe, schaltet Fehlerquellen aus und trägt somit zur Beruhigung der internen Abläufe bei. Die Telefone in der CAD-Abteilung klingeln nicht mehr so oft. In der Fertigung selbst kann selbständiger und flexibler gearbeitet werden; dieser Umstand ist nicht zuletzt ein motivierendes Element.
Die Berechnungszeiten sind deutlich zurückgegangen
Die Zeitersparnis zeigt sich auf der NC-Seite zwar nicht ganz so deutlich wie in der Konstruktion, aber dennoch sind die Potenziale spürbar. Der Geschäftsführer: „Wir stellen zum einen fest, dass die Berechnungszeiten deutlich zurückgegangen sind. Zum anderen sehen wir, dass die Fräswerkzeuge gleichmäßiger im Einsatz sind, das Restmaterial wird effektiver entfernt. Früher hatten wir häufiger Werkzeugbrüche; mit CimatronE sind die Standzeiten spürbar höher.“
Einige Sicherheitsfeatures wie automatische Vorschubanpassung und gleichmäßiger Eingriff, tragen wirkungsvoll zur Standzeitverlängerung der Werkzeuge bei. Peter Pakulla ist sich sicher, dass momentan noch weitere Prozente an Zeiteinsparungen brach liegen. Ihre Nutzung, so der Werkzeug- und Formenspezialist, setze Erfahrung voraus, die aufzubauen eine gewisse Zeit in Anspruch nehme. Es gehe darum, sich zusammen mit dem Softwarehersteller weiterzuentwickeln.
Für den Moment brennt allerdings die Kapazitätssituation mehr unter den Nägeln als der ein oder andere Prozentpunkt Zeiteinsparung. Die nächste größere Maßnahme ist daher die Erweiterung der Arbeitsplätze.
Inzwischen, da schon weitere Aufträge mit der neuen Software abgewickelt wurden, zieht der Geschäftsführer eine erfreuliche Bilanz: „Die Entscheidung für CimatronE brachte uns auf den richtigen Weg. Wir hatten im Vorfeld einige Informationen über die Software eingeholt, da aber die Zeit mächtig drängte, verließen wir uns letztendlich auf unser Bauchgefühl. Bei derartigen Entscheidungen lagen wir bislang immer richtig.“
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