Werkstoffe Werkstoff-Cocktail für die Dauerdiät von Konstruktionen
Jede Materialklasse nimmt für sich in Anspruch, einen Beitrag zum Leichtbau zu leisten. Die Gewichtsreduzierung erfolgt dabei auf unterschiedliche Weise und oftmals mit wechselnden Werkstoffpartnern.
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Der Wettbewerb der Werkstoffe um die leichteste, kostengünstigste und energetisch beste Lösung ist seit geraumer Zeit in vollem Gange. Sein Austragungsort ist das Automobil. Denn hier zeigt sich, welches Material bei welcher Anwendung die Nase vorn hat. Die Entwicklungen, die auf diesem Weg nötig waren, soll dieser Rückblick zeigen.
Aluminium mit großer Anwendungsbreite
Die Automobilhersteller haben schon immer den intelligenten, flexiblen Umgang mit verschiedensten Materialien forciert, mit dem Ziel, beim Autobau für jeden Zweck den optimal geeigneten Werkstoff einzusetzen. Aluminium-Werkstoffe bieten vor diesem Hintergrund sowohl als Bleche, Strangpressprofile, Schmiedestücke als auch als Gussstücke ein breites Portfolio von verschiedenen, teils maßgeschneiderten Legierungen für die vielen unterschiedlichen Einsatzbereiche im Automobil.
„In den vergangenen Jahren hat die Aluminium-Industrie immer neue Aluminiumlegierungen mit verbesserten mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit, Umformbarkeit und Korrosionsbeständigkeit entwickelt und so immer leichtere Bauteile mit – unter anderem – dünneren Wandstärken angeboten. Die innovativen Aluminiumwerkstoffe haben durch ihre gute Verarbeitbarkeit, die hohen
Festigkeitswerte und die gute Schweißbarkeit neue Einsatzgebiete erobert“, sagt Wolfgang Heidrich, Leiter des Bereichs Verkehr, Maschinenbau, Elektrotechnik und Normung im GDA.
Der zunehmende Einsatz von Aluminium im Automobilbau wird
darüber hinaus durch neuartige Verbindungstechniken vorangetrieben. Denn innovative Schweißverfahren und Klebetechnologien ermöglichen es heute, komplexe Strukturen aufzubauen, die nicht nur technische, sondern auch bedeutende ökonomische Vorteile gegenüber anderen Werkstoffen bieten.
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