Laut Stahlinstitut stand die Entwicklung höherfester bis hin zu ultrahochfesten Feinblech-Stahlsorten über die CP-, TRIP- und TWIP-Stähle einschließlich der presshärtbaren Stähle im Fokus der letzten Jahre. Auch für Getriebebauteile wurden leistungsfähigere Einsatzstähle und bainitische Stähle entwickelt, die sich mit ihrer Festigkeit und Dauerfestigkeit besonders hervorheben.
Eine Resubstitution ist der Einsatz von Stahlkolben in Hochleistungs-Dieselmotoren. Sie fallen kleiner und auch leichter aus, zudem kann die Verbrennungsleistung im Motor aufgrund der größeren Temperaturbelastbarkeit von Stahl erhöht werden.
(Bild: Daimler)
„Mit diesen Entwicklungen konnten beispielsweise entscheidende Schritte in Richtung dünnere Bleche für Strukturbauteile wie B-Säule, kleinere Bauteile für Motor, Antriebsstrang und Lenkung realisiert werden“, sagt Dr.-Ing. Peter Dahlmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Stahlinstitut VDEh.