Mineralguss Wenn Maschinengestelle mitreden
Aus Maschinengestellen können bereits heute Informationen gewonnen und verwertet werden. Künftig werden sie aber noch weit stärker in die Kommunikation der Maschine und kompletter Prozesse eingebunden sein.
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Mittels der folgenden Hauptfunktionen [1] erfüllen Maschinengestelle und Gestellbauteile unter anderem statische, dynamische und thermische Anforderungen:
- Sicherung der geometrischen Lage der Maschinenelemente (z.B. Führungen, Antriebe, Mess- und Prüfequipment, Spindeln usw.) und damit die
- Aufnahme von Lasten, Kräften und Momenten sowie
- die Integration von Funktionsbaugruppen wie Hydraulik-, Pneumatik- und Kühlschmierstoffaggregaten und Steuerungen.
- Weiterhin ist das Leiten oder Ableiten von Stoffen (Kühlschmierstoffe, Späne) und Energie sowie das Unterstützen des Werkstückhandlings von steigender Bedeutung.
In modernen Maschinen nehmen die Anforderungen an das Maschinengestell stetig zu. Ziel der Maschi-nenhersteller ist es, komplette Systeme bis hin zu Basismaschinen einzukaufen. Damit steigen auch die Anforderungen an die gelieferten Genauigkeiten des Maschinengestells und der Gestellbauteile, auch im Produktionsbetrieb der Maschine.
Bekanntlich treten während des Betriebs einer Maschine die verschiedensten Belastungsarten auf, welche sich zeitlich und örtlich ändern und damit sehr dynamisch sind. Schon einige wenige, aber oftmals vorkommende Belastungsfälle haben einen dynamischen Einfluss auf die Genauigkeit der Maschine bzw. deren Operationen und das finale Werkstück. Zu diesen Belastungsfällen kommen, je nach Einsatz, thermische, statische oder dynamische Lasten hinzu. Auch Vibrationen, Stöße und Feuchtigkeit belasten die Maschine.
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