Servomotor

Verschiebbare Objektträger erleichtern Auffinden und Auszählen von Proben

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Als Herz des verstellbaren Tisches arbeiten zwei Linearmotoren mit +/-30 bzw. +/- 80 mm Hub zusammen. Neben den deutlich besseren Werten bei der mechanischen Auflösung bietet diese Antriebslösung auch ein exzellentes Kosten-Nutzen-Verhältnis gegenüber konservativen Antriebslösungen in diesem Bereich.

Kompakte Lineartechnik

Der Linearantrieb verbindet die schnelle und einfache Regelung eines elektrischen Systems mit dem einfachen Aufbau pneumatischer Zylinder. Statt wie bisher üblich als „Oberflächenläufer“ mit Schlitten und Führung ist der Kleinstantrieb in einer neuen, rotationssymmetrischen Ausführung des Läufers aufgebaut. Der rechteckige, leicht anflanschbare Stator erlaubt so eine fast universelle Passform und lässt sich gut am Scantisch integrieren. Auch für die Baugröße ist das vorteilhaft: Der Stator (Motor) misst nur 12,5 x 19,9 x 49,4 mm (B x H x L) inklusive Steckeranschluss (Bild 3). Der Läuferstab wird momentan in sechs Varianten angeboten mit jeweils 6,3 mm Durchmesser und wahlweise den Längen 82, 109, 127, 154, 172 und 190 mm. So sind Hublängen von bis zu +/-10, 20, 30, 40 und 50 sowie 60 mm möglich, oder anders ausgedrückt: Die Läuferstäbe können für Anwendungen von 20 bis 120 mm Länge eingesetzt werden. Dabei wiegen die Motoren nur zwischen 57 und 82 g.

Aus Anwendersicht setzt sich der Antrieb lediglich aus drei Einzelteilen zusammen: der Stator (Motor), der Stecker mit Kabel und der Läuferstab. Ein nichtmagnetisches Stahlgehäuse nimmt die selbsttragende Drehstromspulenwicklung sowie die Hülsen-Lagerung des Läufers aus speziellem Gleitlagermaterial auf. Unter der oberen Abdeckung versteckt sich noch eine Platine mit einer gedruckten Schaltung für drei Hall-Sensoren zur Positionsbestimmung und der Steckeranschluss. Der Präzisions-Metallgleitstab, d.h. der Läuferstab ist mit superstarken Permanentmagneten bestückt (Bild 4).

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