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Schalter Vernetzbare Hybrid-Motorstarter für Fördertechnik

Autor / Redakteur: Dr. Guido Mertens / Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Die Dürr Systems AG liefert weltweit Fördertechnik, die zum Transport von Automobilkarossen während der Lackierung und Endmontage genutzt wird. Mit den vernetzbaren Hybrid-Motorstartern von Phoenix Contact stehen die relevanten Informationen der dort verbauten Motoren nun sofort und weltweit zur Verfügung.

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Die Automobilkarossen befinden sich auf einer Transportvorrichtung, die von vernetzbaren Hybrid-Motorstartern angesteuert wird.
Die Automobilkarossen befinden sich auf einer Transportvorrichtung, die von vernetzbaren Hybrid-Motorstartern angesteuert wird.
(Bild: Phoenix Contact)

In allen halb- oder vollautomatisierten Fertigungsprozessen geht es um Bewegung: entweder in eine Richtung oder mit ständigem Richtungswechsel, zur Positionierung der zu bearbeitenden Produkte sowie zum Zu- oder Abfördern von Komponenten oder deren Weiterleitung an andere Bearbeitungsstationen in der Anlage. Viele der genannten Aufgaben werden von drehzahlgeregelten oder Servoantrieben übernommen. Für weniger anspruchsvolle Fördertätigkeiten kommen jedoch weiterhin einfache Motorstarter oder entsprechende Kombinationen ohne Drehzahlregelung – beispielsweise Schütze, Halbleiterstarter oder Hybrid-Motorstarter – zum Einsatz. Auch die Dürr Systems AG verwendet diese Varianten zur Motoransteuerung.

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Das börsennotierte Unternehmen mit seiner Hauptverwaltung in Bietigheim-Bissingen gehört zu den Weltmarktführern im Maschinen- und Anlagenbau. Zu den Kunden der Dürr-Gruppe zählen neben den Automobilherstellern und -zulieferern der Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzverarbeitende Industrie. Die rund 15.000 Mitarbeiter an 92 Standorten in 28 Ländern haben 2015 3,77 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Division „Paint and Final Assembly Systems (PFS)“, die schwerpunktmäßig Lackiertechnik für Automobilkarossen anbietet, hat in ihrem Segment international eine Führungsrolle übernommen.

Neue Steuerungssystem-Lösungen für die Fördertechnik

Eine der weltweiten Produktions- und Montagestätten der Dürr AG befindet sich im polnischen Radom, das rund 100 Kilometer südlich von Warschau liegt. Dort werden unter anderem Lösungen zum Transport der Automobilkarosserien während der Lackierung und der Endmontage gefertigt. Zudem stellen die Mitarbeiter technische, mechanische und elektronische Dokumentation sowie Software und Visualisierungslösungen für Fördersysteme her, beaufsichtigen deren Montage, und betreuen und schulen Mitarbeiter des jeweiligen Kunden.

Um die Fortschritte im Bereich der Steuerungstechnologien sowie die wachsende Bedeutung der IT für die Automatisierung und Visualisierung moderner Anlagen umgehend in eigene Konzepte einfließen zu lassen, erarbeiten die polnischen Kollegen gemeinsam mit den Experten in Bietigheim neue Steuerungssystem-Lösungen im Umfeld der Fördertechnik und implementieren sie bei den entsprechenden Kunden. Auf diese Weise lassen sich die Hard- und Softwarestandards von Dürr kontinuierlich optimieren.

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