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Das obere Ende der Mess- und Prüftechnik von ESEM bilden komplette Prüfstände für das Total Quality Management nach DIN EN ISO 9001. Die Komplettlösung aus einer Hand reicht von der Konzeption über die Konstruktion einschließlich mechanischem und elektrischem Aufbau bis hin zur computergestützten Steuerung und zum Getriebe-Monitoring.
Montage- und Prüfvorgang
An den Stationen A und B legt der Bediener jeweils eine Magnetspule mit Anker, Feder und O-Ring in die Spannvorrichtung der Prüfanlage ein. Anschließend schiebt er auf die Aufnahmegabel das Ventil-Unterteil ein. Bei Betätigung des Fußschalters wird die Spule bestromt und der Anker zieht an. Daraufhin nimmt der Bediener beide Hände aus dem Lichtvorhang und leitet dadurch den Prüfvorgang ein. Die Ventil-Unterteile werden in die Spannvorrichtung gefahren. An jeder Station fahren 2 Zylinder von unten nach oben und pressen den Prüfling zusammen. Nun können die Prüfungen beginnen.
Zunächst erfolgt eine Hochspannungsprüfung nach DIN 801/601. Danach wird der Spulenwiderstand und das Schutzelement, d.h. eine Zenerdiode oder ein Varistor, gemessen. Es folgt eine Kapazitätsmessung zwischen Spule und Gehäuse zur Prüfung der Vergussmasse aus Harz. Schließlich werden Dichtigkeit, Schaltzeit und Anzugsstrom anhand vorgegebener Parameter überprüft. An der Schaltzeit erkennt man, ob die richtige Feder eingesetzt wurde. Einwandfreie Ventile werden mit 3 Sickbacken gesickt und fehlerhafte Ventile nachgearbeitet. Die Anlage erreicht einen Durchsatz von 80 bis 120 Ventilen pro Stunde.
Komplette Sicherheitslösung aus einer Hand
Alle Sicherheitsfunktionen der Endmontage- und Prüfanlage werden von einer Sicherheits-SPS Pluto S20 (Bild 2) überwacht, die durchgängig den höchsten Performance Level PL e gemäß EN ISO 13849-1 und SIL 3 gemäß EN IEC 61508 unterstützt. Die Maschinenanforderungen wurden durch entsprechende Programmierung vor Ort schnell und mühelos erfüllt. Dank des verringerten Verdrahtungs-, Projektierungs- und Materialaufwands sowie der hohen Flexibilität erzielt der Maschinenhersteller erhebliche Kosteneinsparungen. Durch den Wegfall mehrerer Sicherheitsrelais und die kleine Baugröße der Sicherheits-SPS Pluto mit nur 45 mm Breite ergeben sich ausreichende Platzreserven im Schaltschrank. Eines der Hauptmerkmale bei der Pluto-Lösung besteht darin, dass sich die an den Sicherheitsbus angeschlossenen Steuergeräte sehr einfach zentral oder dezentral vernetzen lassen, wobei ebenfalls durchgängig PL e gemäß EN ISO 13849-1 erreicht wird.
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