Richtlinie VDI aktualisiert Richtlinienreihe um die industriellen Bildverarbeitung

Redakteur: Sandro Kipar

Blatt 1 der Richtlinienreihe VDI/VDE/VDMA 2632 liegt in einem neuen Entwurf vor. Er soll vor allem die Fachterminologie klarer und verständlicher darstellen.

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Untersuchungen mit einem Bildverarbeitungssystem.
Untersuchungen mit einem Bildverarbeitungssystem.
(Bild: Vitronic)

Wenn Geschäftspartner über neue Projekte sprechen, können Missverständnisse durch unklare Begriffe nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer werden. Aus diesem Grund teilt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit, dass die Grundlagen und Begriffe der industriellen Bildverarbeitung aktualisiert werden sollen. Hierfür wurde nun ein Entwurf von Blatt 1 der Richtlinienreihe VDI/VDE/VDMA 2632 veröffentlicht. Der Verein ruft dazu auf, den Entwurf zu prüfen und bis zum 31. Dezember 2021 Verbesserungsvorschläge einzureichen. Dies ist auf der Homepage des VDI möglich.

„Eindeutige Begriffe und eine verständliche Erläuterung sind die wesentlichen Grundlage für den Projekterfolg. Die Neufassung von Blatt 1 der Richtlinienreihe VDI/VDE/VDMA 2632 verhindert teure Missverständnisse“, sagt Heiko Frohn, Geschäftsführer Technik bei Vitronic und Mitglied im Vorstand der VDMA Fachabteilung Machine Vision. Hierfür wurden vor allem Begriffsdefinitionen präzisiert um Unklarheiten aufzulösen. Überarbeitet wurde unter anderem die Begriffswelt rund um das Zusammenspiel von Beleuchtung, Szene und Kamerasystem. Komplett neu sei der Abschnitt „Bildauswertung".

Für alle Nutzer, die nicht täglich mit Klassifikations- und Fehlklassifikationsraten, Pseudo-Fehlerraten und Zuweisungsraten arbeiten, sei die neue Ausgabe von VDI/VDE/VDMA 2632 Blatt 1 eine wertvolle Hilfe zum Nachschlagen, heißt es weiter. Gebräuchliche Begriffe zur Bewertung einer Klassifikationsleistung würden übersichtlich zusammengefasst werden.

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