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VDE warnt vor Leichtsinn bei Gewitter

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Richtig Verhalten beim Aufenthalt im Freien

Achten Sie darauf, nicht den höchsten Punkt im Gelände zu bilden: Eine Bodenmulde, ein Hohlweg, die Sohle eines Steinbruchs oder der Fuß eines Felsvorsprungs geben einen gewissen Schutz.

Die geschützten Bereiche sollten Sie möglichst nicht in geschlossenen Gruppen, sondern einzeln aufsuchen. In jedem Fall ist ein Abstand von mindestens 1 m zu anderen Personen und zu Wänden, Stützen, Metallzäunen und anderen Gegenständen einzuhalten.

Gehen Sie mit geschlossenen Füßen in die Hocke. Das erhöht an jedem Ort Ihre Sicherheit.

Vermeiden Sie die unmittelbare Nähe zu besonders einschlaggefährdeten Objekten: Das sind einzeln stehende Bäume, Baumgruppen, Waldränder, Bergspitzen, Deiche, Holzmasten von Freileitungen. Hier besteht die Gefahr eines Überschlags oder einer hohen Schrittspannung. Im Inneren eines Waldes mit gleichmäßig hohem Baumbestand ist die Gefahr dagegen geringer. Ein Abstand zu allen Bäumen und Ästen von mindestens 10 m ist optimal.

Es gilt nicht das Sprichwort: „Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen.“ Der Blitz schlägt in alle Baumarten gleich ein.

Wer sich in der Nähe von Metallmasten, unter Freileitungen oder unter einem überhängenden Dach eines Gebäudes aufhält, ist gegen den direkten Blitzschlag geschützt. Mindestens einen Meter Abstand, besser drei Meter, muss man dann zu Wänden, Stützen, insbesondere zu Teilen des Blitzschutzsystems einhalten. Dabei halten Sie die Füße geschlossen.

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