igus Polymer-Gleitlager Ultraleichtbau in der Flugzeugtechnik mit igus-Polymer-Gleitlagern
Mit dem SpeedCruiser SC 07 hat die B.O.T. Aircraft GmbH ein ebenso schnelles wie komfortables Ultraleichtflugzeug auf den Markt gebracht. Das extrem geringe Gewicht wird durch konsequenten Leichtbau erzielt, wobei natürlich bei jeder einzelnen Komponente höchste Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit gelten. Sowohl im Fahrwerk als auch bei den Leitwerken und im Innenraum kommen ultraleichte Kunststofflager aus dem igus-Programm zum Einsatz.
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Wie schwer ist ein Flugzeug, das zwei Personen bis zu 1000 km weit transportiert, eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreicht und nach einhelliger Meinung von Testpiloten sehr komfortabel und übersichtlich ist sowie besonders einfach und sicher zu fliegen?
Die Antwort wird selbst erfahrene Ingenieure überraschen, die z.B. in der Automobilindustrie tätig sind und sich dort mit dem Thema Leichtbau auseinandersetzen: Mehr als rund 295 kg muss ein Flugzeug mit solchen Eigenschaften nicht auf die Waage bringen.
Den Beweis dafür tritt die B.O.T. Aircraft GmbH an. Sie ist direkt am Rollfeld des Flughafens Oerlinghausen / Ost-Westfalen beheimatet, der mit rund 50.000 Flugbewegungen pro Jahr wahrscheinlich der weltgrößte Segelflughafen ist, und montiert dort seit 2009 das Ultraleichtflugzeug „SpeedCruiser SC 07“.
Grundkonstruktion umfassend optimiert
Dieses Flugzeug wurde seit seiner Markteinführung häufig gelobt. Es ist geräumig, zeichnet sich durch gute Flugeigenschaften aus und ist dabei doch – sicherlich auch dank seines geringen Gewichtes – sehr spritzig. Daher trägt es den Namen „SpeedCruiser“ zu Recht.
Die Grundkonstruktion der Maschine stammt vom polnischen Flugzeugentwickler Jerzy Cisowski. Aber seit die von Jürgen Ostermeier und drei Partnern gegründete B.O.T. Aircraft GmbH die Produktion übernommen hat, wurde sie grundlegend optimiert und verfeinert – mit dem Ergebnis, dass es inzwischen kaum noch ein Gleichteil gibt und das Finish der Maschine auch bei sehr genauem Blick bis ins Detail einen perfekten Eindruck macht.
Bugradaufhängung: Leicht und doch hoch belastbar
Die durchdachte Konstruktion lässt sich am Beispiel der Bugradaufhängung demonstrieren. Die Feder ist ganz oben an der Befestigung angebracht. Das sorgt für eine optimale Einleitung der Kräfte in den Flugzeugrumpf, der fast vollständig aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt wird.
Die Kräfte, die beim Landen auf das Bugrad einwirken, müssen aber schon auf dem Weg bis zur Befestigung aufgenommen werden. Dafür sorgen im Wesentlichen die beiden Igubal-Flanschlager, die als Hauptrohrlagerungen genutzt werden und auch die beim Landen auftretenden hohen Querkräfte absorbieren. Unterstützend wirkt hier ein Iglidur-Gleitlager im Tauchrohr. (Erfahrungen aus dem Maschinenbau genutzt)
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