Schraube TU Chemnitz und Ejot entwickeln neue Generation von Aluminiumschrauben

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik der TU Chemnitz wird an der Optimierung von hochfesten Aluminiumschrauben durch effektive Wärmebehandlung geforscht.

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Messung der Oberflächenstruktur einer hochfesten Aluminiumschraube mit einem Rauheitsmessgerät
Messung der Oberflächenstruktur einer hochfesten Aluminiumschraube mit einem Rauheitsmessgerät
(Bild: TU Chemnitz/ Schmidtfoto Chemnitz)

Zu den besonderen Leistungen zählt die Erforschung ultrafeinkörniger Gefüge, die bei massiver plastischer Verformung von Leichtmetallen entstehen und besonders interessante mechanische Eigenschaften wie hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Verformbarkeit aufweisen. In den kommenden Jahren steht die Integration effektiver Wärmebehandlungsstrategien in den Herstellungsprozess hochfester Aluminiumschrauben im Mittelpunkt.

Die im Rahmen der Forschung entwickelte Methode des Precipitation Engineering soll nun in eine Prozesskette der Industrie übertragen werden. Ziel dabei ist, die positiven Effekte einer verkürzten Wärmebehandlungsdauer und einer gesteigerten Festigkeit in einer neuartigen Prozesskette nutzbar zu machen. Zusammen mit dem Praxispartner EJOT, Bad Berleburg, wird die veränderte Ausscheidungskinetik der Aluminiumwerkstoffe nach einer inhomogenen und mit Richtungswechseln behafteten Umformung in Modell- und Prozesskettenversuchen erforscht. (qui)

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