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Automatisierung Transportbänder via Tablet steuern

| Redakteur: Ute Drescher

Unter dem Motto „Die Zukunft der Automation“ zeigt Schnaithmann Maschinenbau GmbH auf der Motek 2017, in welche Richtung sich die Automation nach Meinung des Systemlieferanten für Automatisierungstechnik entwickeln wird.

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Über Tablet gesteuerter Bandumlauf am Schnaithmann-Stand auf der Motek.
Über Tablet gesteuerter Bandumlauf am Schnaithmann-Stand auf der Motek.
(Bild: Schnaithmann)

„Software bestimmt mittlerweile die Leistungsfähigkeit einer Anlage“, sagt Volker Sieber, Entwicklungsleiter bei Schnaithmann. „Einfache Bedienbarkeit und professionelle Unterstützung des Kunden bei der Anlagenplanung oder im After-Sales-Service werden entscheidende Kriterien beim Kauf einer Anlage sein.“

Transportband per Tablet steuern

Auf seinem Messestand demonstriert der schwäbische Transfer- und Montageanlagenbauer an vier Stationen, wie er sich zukünftigen Herausforderungen stellt. Am ersten Exponat werden die Besucher über unterschiedliche Transfersysteme aus dem Standard-Portfolio von Schnaithmann informiert. Dabei können sie erleben, wie einfach sich ein Transportband über ein Tablet steuern lässt.

Eine Station weiter wird an einem Handarbeitsplatz die Basisversion des neuen Anleitungsassistenten gezeigt, den Schnaithmann als nächsten konsequenten Schritt auf dem Gebiet der computergestützten Werkerführung sieht. Zentraler Aspekt ist das einfache Erstellen und Wiedergeben von Anleitungen, wobei besonderer Wert auf die unkomplizierte und intuitive Bedienung gelegt wird. Die Software assistiert dabei nicht nur bei Montagetätigkeiten, sondern auch bei Wartungs- und Servicearbeiten. Zusätzlich verfügt das System über Schnittstellen zu Peripherie-Geräten wie Barcodescanner oder Drucker, kann aber auch in das industrielle IT-Netzwerk eingebunden werden. In einer weiteren Ausbaustufe werden digitale Signaturen, datenbankgestützte Analysen und Reporting-Funktionen hinzukommen.

Abtauchen in die virtuelle Welt

Am nächsten Exponat wird demonstriert, wie ein Kunde bereits in der Konzeptionsphase seine spätere Anlage mithilfe virtueller Realität erleben und auf ergonomische Gesichtspunkte oder Wartungsfreundlichkeit hin untersuchen kann.

An der letzten Station stellt Schnaithmann seinen neu entwickelten 3D-Layouter vor. Dieser ermöglicht dem Vertriebsmitarbeiter oder dem Kunden selbst das Erstellen von visuellen Layoutkonzepten im Transfersystemumfeld. Über das Layout hinaus generiert das Programm eine Mengenstückliste mit Bestellcodes und eine Richtpreiskalkulation. Auf dem Messestand kann der Besucher sein selbst erstelltes Layoutkonzept auf dem Tablet als augmentierte Anlage erleben. (jv)

Motek 2017: Halle 3, Stand 3420

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