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Datenmanagement Systemumgebung für Daten- und Prozesssteuerung in der Elektrotechnik

Zuken stellt die Annahme in Frage, dass die Entwicklungsdaten aller an einem Entwicklungsprojekt beteiligten Disziplinen in einer einzigen PLM- oder ERP-Systemumgebung gehalten werden müssen. Die Alternative einer anwendernahen Verwaltung und Bereitstellung erforderlicher Daten und Informationen in der CAD-Autorenumgebung soll deutliche Kosten - und Produktivitätsvorteile bieten. Dazu hat das Unternehmen sein Datenmanagement-Portfolio um die Daten- und Prozessmanagement-Software DS-E3 erweitert.

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Kazuhiro Kariy, Zuken Managing Director and Chief Technical Officer, stellte auf einer Pressekonferenz die neue Strategie für einen schlanken Ansatz für die Bereitstellung von Entwicklungsdaten aus der Elektronik un Elektrotechnik vor.
Kazuhiro Kariy, Zuken Managing Director and Chief Technical Officer, stellte auf einer Pressekonferenz die neue Strategie für einen schlanken Ansatz für die Bereitstellung von Entwicklungsdaten aus der Elektronik un Elektrotechnik vor.
(Bild: S.Häuslein/konstruktionspraxis)

Um die Entwicklungsproduktivität in der produzierenden Industrie steigern zu können, hat Zuken eine neue Strategie vorgestellt. Diese besteht aus zwei Teilen:

  • Einem neuen Konzept für die Bereitstellung von Entwicklungsdaten der Disziplinen von Elektronik und Elektrotechnik zur Steuerung des Produktentstehungsprozesses auf der Basis einer dezentralen Datenverwaltung innerhalb der ECAD-Autorenumgebung.
  • Der Erweiterung von Zukens Portfolio von Datenverwaltungs-Applikationen durch ein neues Produkt für die Elektrotechnik, DS-E3.

Christoph Leiterer, Leiter Entwicklung Elektronik und Elektrotechnik Tailormade bei Stadler Rail, kommentiert das neue Produkt von Zuken wie folgt: „Versionssichere Daten aus der Elektro-Konstruktion sind für uns die Grundlage für einen optimalen Fertigungsprozess. Stadler wird deshalb auf DS-E3 für das Management der Bewegungsdaten in der Elektrotechnik setzen.“

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Benjamin Nixdorf, Geschäftsführer Zuken Europe, verbindet mit der neuen Datenmanagement-Lösung große Erwartungen: „Die neue Software-Technologie hat das Potenzial, Produktivitätssteigerungen in einer ganzen Reihe von Branchen der produzierenden Industrie zu ermöglichen. Neben der Bereitstellung aktueller und gültiger Entwicklungsstände unterstützt sie auch eine Reihe von strategischen Initiativen unserer Kunden, wie zum Beispiel die systematische Nutzung vorhandener Entwicklungsdaten, die Konfiguration kundenspezifischer Produkte, oder die Implementierung eines mechatronischen Entwicklungsprozesses.“

Mehr Produktivität durch weniger Schnittstellen

Der Anstoß für die Konzeption von Zukens neuem Lösungsansatz ging von der Erkenntnis aus, dass viele Unternehmen in den produzierenden Industrie wachsende Anstrengungen finanzieller und organisatorischer Art auf sich nehmen, um die wachsende Komplexität ihrer Entwicklungsprojekte zu kontrollieren und ihre Produktivitätsziele zu erreichen.

Zuken stellt dabei das Axiom in Frage, dass die Entwicklungsdaten aller an einem Entwicklungsprojekt beteiligten Disziplinen und Gewerke notwendigerweise in einer einzigen PLM- oder ERP-Systemumgebung gehalten werden müssen. Statt dessen geht Zuken den Weg einer anwendernahen Verwaltung und Bereitstellung der erforderlichen Daten und Informationen im Rahmen der CAD-Autorenumgebung (engl. domain), die mit deutlich geringerem Integrationsaufwand mit der PLM- oder ERP-Ebene synchronisiert werden kann.

Dieser Ansatz, von Zuken auch als Domain Data Management bezeichnet, adressiert einen der häufigsten Gründe für das Scheitern vieler PLM-Projekte, nämlich die Implementierung und Pflege der erforderlichen Schnittstellen, die sich vielfach als wesentlich aufwändiger und kostenintensiver darstellt als von den Beteiligten angenommen. Die Fähigkeit, ECAD-Originaldaten zu öffnen und zu lesen, ermöglicht eine effiziente Unterstützung von strukturierten Änderungs-, Konfigurations- und Wiederverwendungsprozessen und vereinfacht den Abgleich mit der PLM- und ERP-Ebene.

Höhere Produktivität durch Integration in die Autorenwerkzeuge

Die neue Daten- und Projektsteuerungs-Umgebung von Zuken ist direkt in die Oberfläche von Zukens E³.series für die Elektrotechnik und Fluid-Konstruktion eingebunden, so dass Entwickler Zugriff auf alle erforderlichen Informationen erhalten, ohne ihre vertraute Umgebung verlassen zu müssen.

DS-E3 ist eine Datenmanagement-Umgebung für die spezifischen Anforderungen der Elektrotechnik. Sie stellt allen am Produktentstehungs- und Fertigungsprozess beteiligten Mitarbeitern und Lieferanten aktuelle, gültige und validierte Entwicklungsdaten, Stücklisten und Bibliotheksinformationen zur Verfügung. Mit leistungsfähigen Funktionen für das Änderungs- und Konfigurationsmanagement bringt DS-E3 auch umfangreiche Fähigkeiten für die Unterstützung entsprechender Unternehmensinitiativen mit. Die neue Software ist auf derselben Plattform aufgebaut wie ihr Pendant für die Leiterplatten-Entwicklung, DS-CR, die ebenfalls direkt in die Oberfläche der CR-8000 Familie für die Leiterplatten- und Systementwicklung eingebunden ist. (sh)

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