Im Forschungsprojekt Auto-Smooth wollen die Teilnehmer AM Solutions, Neue Materialien Bayreuth und Headmade Materials eine durchgängige Prozesskette für ein automatisiertes Nachbearbeitungsverfahren von (CMF)-Bauteilen schaffen, die perfekt auf das Cold-Metal-Fusion (CMF)-Verfahren abgestimmt ist.
Fast alle modernen Raketentriebwerke nutzen heute 3D-Druck, weil sich damit Struktur und Funktion besonders präzise verbinden und so die Leistung steigern lässt. Studierende der ETH Zürich haben dafür nun den schnellsten Multimaterial-Metalldrucker gebaut: Die neue Laserschmelzmaschine dreht beim Drucken Pulver- und Gasdüsen gleichzeitig mit. So verarbeitet sie mehrere Metalle in einem Durchgang ohne Pausen.
Stratasys hat sein Angebot über Polymere hinaus erweitert und mit Tritone Technologies nun fertigungsreife Metallfertigungstechnologie in sein Portfolio aufgenommen.
Zum Jahreswechsel blickt die Redaktion konstruktionspraxis zurück und zeigt Ihnen die meistgelesenen Beiträge – hier geht es um die Top 10 der Formgebung.
Der serielle 3D-Druck setzt sich im Produktionsalltag immer weiter durch. Viele Entwickler fragen sich daher: Was könnten auch wir sinnvoll in Serie drucken?
3D-Drucker, die biologisches Gewebe direkt im Körper aufbauen können – so lautet die Vision von Dr. Andrea Toulouse vom Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart. Die Wissenschaftlerin forscht im Bereich der Mikrooptik und des faserbasierten 3D-Drucks.
Im Projekt DIKUQ haben Forscher am Fraunhofer IOF eine teilautomatisierte Prozesskette zur Umformung von Stahlblechen für den Schiffbau entwickelt. Hierbei erfasst ein neuartiges Inline-3D-Messsystem Werkstücke in weniger als einer halben Sekunde digital und rekonstruiert diese als 3D-Bild.
Das schwäbische Unternehmen Qatna Medical hat ein Implantat aus biologischem Gewebe für den Verschluss des linken Herzohrs entwickelt. Es soll vor Schlaganfällen schützen. Die Komponenten für das Einführsystem wurden von 1zu1 im 3D-Druck realisiert.
Das spanische Unternehmen V2 Group hat zusammen mit dem italienischen Vorreiter für Großformat‑3D‑Drucktechnologien, Caracaol, den ersten funktionsfähigen, 6 Meter langen, monolithischen Katamaran für freie Gewässer entwickelt.
Aluminium ist aufgrund seines geringen Gewichts und seine Festigkeit ein vielseitiger Werkstoff. Bei hohen Temperaturen nehmen seine mechanischen Eigenschaften jedoch deutlich ab. Forschende der Universität Nagoya in Japan haben nun den Metall-3D-Druck genutzt, um eine neue Reihe von Aluminiumlegierungen zu entwickeln, die auf höhere mechanische Festigkeit und bessere Hitzebeständigkeit optimiert sind.