Die Ensenso 3D-Kamera sorgt bei der Fertigung von Flugzeugkabinen für die hochpräzise Erfassung und Ausrichtung der Bohrpositionen. (Bild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V & IDS Imaging Development Systems GmbH)
3D-Kamera 

Wie digitale Präzision im Flugzeugbau funktioniert

In der modernen Flugzeugproduktion ist Präzision alles. Jede Bohrung, jeder Befestigungspunkt muss exakt sitzen, um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. Im Rahmen des Projekts DiCADeMA (Digital Cabin Architectures and Design for Manufacturing) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) wurde ein neuartiger, vollständig digital vernetzter Prozess entwickelt. 

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Vorab prüfen und optimieren: Die Simulationssoftware „Stampack Xpress“ berechnet Beschnittkonturen und zeigt das Rückfederverhalten umzuformender Bleche am CAD/CAM-Arbeitsplatz. (Bild: Stampack)
Simulation

Schneller von der Idee zur Produktion

Ziehen, Biegen und Prägen erfordern komplexe Umformwerkzeuge. Beim Konstruieren und Fertigen sind zahlreiche Bedingungen zu berücksichtigen. Bisher sind auch ausgeklügelte Werkzeuge mehrfach zu bemustern und iterativ zu optimieren. Simulationen können die Abläufe deutlich beschleunigen.

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Das MaterialsCommons-Konzept ermöglicht es Materialwissenschaftler*innen und Ingenieur*innen, über einen einzigen Zugangspunkt nahtlosen, sicheren und interoperablen Zugriff auf Datenrepositorien zu erhalten. (Bild: Fraunhofer IWM)
Werkstoffe

Materials Commons für eine vernetzte europäische Werkstoffforschung

Mit dem Projekt MaterialsCommons entsteht erstmals eine gesamteuropäische föderierte Digitalinfrastruktur für die Werkstoffforschung und -entwicklung. 26 Forschungseinrichtungen aus 14 Ländern mit über 30 Industriepartnern wollen die fragmentierte europäische Werkstoffdatenlandschaft vereinheitlichen und die Entwicklung neuer Hochleistungswerkstoffe um den Faktor 4 beschleunigen.

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Bildergalerien

Blick in die neue Forschungsinfrastruktur „goTube“ an er Hochschule Emden/Leer. Diese soll neue und hilfreiche Erkenntnisse für die europaweite Hyperloopforschung bringen.
 (Bild: Hochschule Emden/Leer)
Projektstart

Neuer Schub für die Hyperloop-Technologie

Um der Entwicklung und Akzeptanz der Hyperlooptechnologie neuen Schub zu verleihen, hat die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit weiteren Partnern das grenzüberschreitende Projekt namens Hyper-Bridge gestartet. Das Besondere: Kleine und mittelständische Unternehmen in den jeweiligen Regionen sollen aktiv mit eingebunden werden.

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Polymer-Compound-Folie als Ausgangmaterial zur Fertigung kostengünstiger und leistungsfähiger Bipolarplatten für die Wasserstofferzeugung. (Bild: Fraunhofer Umsicht)
Beschichtung

Titan-Beschichtung für Komposit-Bipolarplatten

Eine zentrale Rolle in der Wasserstoffwirtschaft spielen Bipolarplatten in Brennstoffzellen und Elektrolyseuren. Forschende am Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP haben einen etablierten Vakuumbeschichtungsprozess so weiterentwickelt, dass nun kompakte Titan-Dünnschichten auf Komposit-Bipolarplatten abgeschieden werden können. 

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Forschende der University of Missouri haben neue Methoden entwickelt, um die komplexe Beschaffenheit menschlichen Hirngewebes besser zu simulieren. (Bild: University of Missouri)
Additive Fertigung

Täuschend echt: 3D‑gedrucktes Gehirnmodell

Forschende der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der University of Missouri haben erfolgreich ein künstliches Modell eines menschlichen Gehirns im 3D-Druck hergestellt. Dieser Fortschritt könnte die Art und Weise revolutionieren, wie Wissenschaftler neurologische Störungen untersuchen, Gesundheitsfachkräfte ausbilden und personalisierte therapeutische Werkzeuge entwickeln.

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