Simulation Studiengang vereint Simulation und Ingenieurmathematik

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Das Berufsbild des Entwicklungsingenieurs hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Viele Produkte, insbesondere auch in der Medizintechnik, werden mithilfe digitaler Simulation entwickelt. Der Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen ist diesem Trend gefolgt und hat den Studiengang Industrial Virtual Engineering geschaffen.

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Der Studiengang Industrial Virtual Engineering bereitet auf Aufgaben in Entwicklungsabteilungen vor. Das Studium baut auf angewandte Mathematik, Physik, Mechanik, Elektrotechnik, Informatik, rechnergestützte Simulation, Konstruktion, Steuerungstechnik und Ingenieurwissenschaften.
Der Studiengang Industrial Virtual Engineering bereitet auf Aufgaben in Entwicklungsabteilungen vor. Das Studium baut auf angewandte Mathematik, Physik, Mechanik, Elektrotechnik, Informatik, rechnergestützte Simulation, Konstruktion, Steuerungstechnik und Ingenieurwissenschaften.
(Bild: Hochschule Furtwangen)

Schon während der Produktentwicklung können Entwürfe mit spezieller Simulationssoftware experimentell untersucht und optimiert werden. Das eröffnet ungeahnte Perspektiven. Insbesondere das Vorantreiben von Spitzentechnologie ist ohne solche Computerprogramme undenkbar. Um die Möglichkeiten dieser Werkzeuge zu nutzen, braucht es Spezialisten, die diese anwenden und die mathematischen Hintergründe verstehen.

Studiengang ist praktisch ausgelegt

Der Studiengang Industrial Virtual Engineering der Hochschule Furtwangen am Standort Tuttlingen bereitet Studierende auf Aufgaben in Entwicklungsabteilungen vor. Das Studium ist praktisch ausgelegt und baut auf angewandte Mathematik, Physik, Mechanik, Elektrotechnik, Informatik, rechnergestützte Simulation, Konstruktion, Steuerungstechnik und Ingenieurwissenschaften.

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Abstraktionsvermögen ist gefragt

Studieninteressierte benötigen ein ausgeprägtes Abstraktionsvermögen, viel Verständnis für technische Prozesse, Geduld und Zähigkeit. Ein Simulationsprojekt ist eine komplexe Aufgabe und ohne akkurate, transparente Arbeitsweise nicht zu bewältigen. Die Studienrichtung hat zwar den Schwerpunkt Mathematik, doch Bewerberinnen und Bewerber brauchen über Schulmathe hinaus keine speziellen Vorkenntnisse.

Simulations-Werkzeuge richtig einsetzen

„Wir bieten unseren Studierenden die richtige Mischung aus Theorie und Praxis“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Peter Anders, Studiendekan Virtual Engineering. „Sie sollen nicht nur lernen Simulations-Werkzeuge einzusetzen, sondern verstehen, was im Inneren abläuft.“ Nur Experten können in Problemsituationen richtig agieren. Fragestellungen, die auf den ersten Blick unlösbar erscheinen, lassen sich häufig durchschauen, wenn man die mathematischen und programmtechnischen Hintergründe versteht.

Studium verbindet Theorie und Praxis

Hochschulen haben traditionell die Aufgabe, neue technologische Entwicklungen in die Praxis zu tragen. Der Hochschulcampus Tuttlingen macht das in besonderer Weise und lehrt nach dem Modell der Public Private Partnership (PPP), das in dieser Art bundesweit einmalig ist. Mehr als 100 regionale Unternehmen gehören dem Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e.V. an. Diese Partnerunternehmen gestalten durch Mitspracherechte am Lehrplan den Studiengang zeitgemäß mit. Zudem bringen sie Themenstellungen für praktische Aufgaben der Studierenden ein. So verbindet das Studium auf moderne Weise Theorie und Praxis.

Weitere Informationen finden Sie hier. (mz)

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