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Durchflussmessung Strömungswächter überwachen Volumenstrom von Kühlkreisläufen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Um eine hohe Präzision und Qualität von Getrieben, Lagern und Schneidwerkzeugen zu erreichen, müssen bei den erforderlichen Schleifprozessen bestimmte Temperaturen kontinuierlich kontrolliert und geregelt werden. Strömungswächter spielen hier eine wichtige Rolle.

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Präzisions-Rundschleifmaschine mit integrierten Strömungswächtern zur Durchflussüberwachung der Antriebskühlung und des Werkzeug/Werkstück-Kühlschmiermittels Bilder: Meister Strömungstechnik
Präzisions-Rundschleifmaschine mit integrierten Strömungswächtern zur Durchflussüberwachung der Antriebskühlung und des Werkzeug/Werkstück-Kühlschmiermittels Bilder: Meister Strömungstechnik
( Archiv: Vogel Business Media )

Um die spezifizierte Präzision zu gewährleisten, dürfen beim Schleifprozess bestimmte Parameter nur innerhalb festgelegter Grenzen variieren. Das betrifft die Temperaturen der elektrischen Antriebe für die Schleif- und Werkzeugspindeln sowie der Linearmotoren für die Werkzeugverstellung. Die elektrischen Antriebe werden mit Temperaturen von 26 bis 30 °C betrieben. Bei den Spindeln ist eine Temperaturtoleranz von 1 °C erforderlich.

Durchflussüberwachung der Antriebskühlung

Um die erforderlichen Temperaturen zu gewährleisten, müssen sie ständig überwacht und bei Bedarf durch Kühlung entsprechend reduziert werden. Strömungswächter von Meister übernehmen eine zentrale Überwachungsfunktion bei der Kühlung. Sie überwachen den Volumenstrom von Kühlkreisläufen und stellen auf diese Weise sicher, dass stets eine ausreichende Menge Kühlmittel fließt, um die benötigte Kühlung sicher zu stellen. Ideal für solche Anwendungen sind Geräte des Typs RVM/U bzw. RVO/U, die für den Einsatz mit Wasser als Kühlflüssigkeit entwickelt wurden. Die nach dem Schwebekörper-Messprinzip arbeitenden Geräte zeichnen sich durch kurze Reaktionszeiten im Vergleich zu Durchflussmessern mit anderen Messprinzipien aus. Das ist bei der Kühlung vollautomatisch funktionierender Maschinen besonders wichtig, da der Schaden bei zu geringer Kühlung sehr groß werden kann.

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Die Überwachung der Durchflussgrenzwerte erfolgt elektrisch über einen Reed-Kontakt, der in einem externen Gehäuse untergebracht ist. Als Schaltkontakte stehen Schließer oder Wechsler zur Verfügung. Der Schaltvorgang wird ausgelöst, wenn der Durchfluss durch den Strömungswächter den eingestellten Wert unterschreitet. Der Schaltpunkt kann innerhalb des Messbereichs vom Anwender verstellt werden, sodass die Strömungswächter sehr einfach an jede Applikation angepasst werden können. Durch eine Rückstellfeder arbeiten die Geräte unabhängig von ihrer Einbaulage. Die Geräte der Bauart RVO/U sind mit einer zusätzlichen optischen Kontrolle des Durchflusses ausgestattet. Bei diesen Geräten ist der Glaskörper mit einer Skala versehen, an der der aktuelle Durchfluss abgelesen werden kann. Beide Gerätetypen bieten Messbereiche von 5 ml/min bis 150 l/min.

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