Anbieter zum Thema
Durch eine spezielle Filter-Schaltung im Eingangskreis der Grundklemme wird die Rückfallspannung im Relaismodul auf einen höheren Spannungswert angehoben. „Während ein normales 230VAC-Relais eine minimale Rückfallspannung von 34,5 V besitzt“, so Overmeyer, „hat das bei uns verwendete PLC-Relaismodul eine Rückfallspannung von 80 V AC.“ Das entspricht einem 2,3-fach höheren Wert. Störspannungen bis zu 80 V haben keinen negativen Einfluss auf die Funktion des Relais.
Die Relaismodule der PLC-Serie sind für Keller noch aus weiteren Gründen interessant. Da die steckbaren Relais nach Erreichen der Verschleißgrenze ohne Lösen der Verdrahtung ausgewechselt werden können, werden der Wartungsaufwand sowie teure Stillstandszeiten der Anlage auf ein Minimum reduziert.
Durch die Nutzung farbiger Steckbrücken können gleiche Potenziale schnell und einfach verbunden werden. „So reduzieren wir den Verdrahtungsaufwand“, erläutert Overmeyer, „und durch die Baubreite von nur 6,2 mm pro Kanal sparen wir Platz im Schaltschrank.“
Ersatz-Relais sind auch im Ausland erhältlich
Viele Keller-Anlagen gehen in den Export, wobei die Ziegeleien in Russland derzeit ein wichtiger Abnehmer sind. Mit dem Anstieg des Export-Anteils wird neben den technischen Funktionen auch die weltweite Verfügbarkeit der Module und Ersatz-Relais für Wartungszwecke immer wichtiger.
„Die vertriebliche Präsenz von Phoenix Contact in den Regionen war für uns ein wichtiges Argument“, so Overmeyer. „Vor allem aber war es die Funktionssicherheit der Spezial-Relais aus der PLC-Serie, die unsere Entscheidung begünstigt hat.“
*Andreas Wöhrmeier ist Mitarbeiter in der Business Unit Interface der Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.
(ID:313901)