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Schweißen Starke Technik für dicke Bleche

| Redakteur: Dorothee Quitter

Das Unterpulverschweißen ist das Verfahren der Wahl, wenn es darum geht, besonders dicke Bleche mit hoher Perfektion zu verschweißen. Oerlikon liefert nicht nur die passenden Schweißgeräte, sondern auch das zur Aufgabe passende Schweißpulver.

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Per UP-Schweißen lassen sich bis zu 300 mm dicke Bleche problemlos fügen. Oerlikon bietet für solche Fälle Schweißgeräte mit fünf Elektroden an. Diese sorgen für einen raschen Schweißfortschritt.
Per UP-Schweißen lassen sich bis zu 300 mm dicke Bleche problemlos fügen. Oerlikon bietet für solche Fälle Schweißgeräte mit fünf Elektroden an. Diese sorgen für einen raschen Schweißfortschritt.
(Bild: Oerlikon)

Das Unterpulverschweißen ist ein höchst effektives Lichtbogenschweißverfahren, bei dem der Lichtbogen zwischen einer vom Coil ablaufenden Elektrode und dem Werkstück brennt. Anders als beim händisch durchgeführten Elektrodenschweißen ist jedoch kein Lichtbogen zu sehen, da dieser durch eine dicke Schicht aus Schweißpulver abgedeckt wird. Das hat den großen Vorteil, dass keine UV-Lichtbelastung erfolgt, wodurch keine besondere Schutzkleidung oder gar ein Schweißhelm zu tragen ist. Es entstehen noch nicht einmal Rauche, die abgesaugt werden müssten. Dazu kommt, dass durch das besondere Herstellverfahren des Pulvers kein Wasser im Pulver vorhanden ist. Dies ist ein immenser Vorteil, da auf diese Weise einer Wasserstoffversprödung vorgebeugt wird.

Das Pulver unterscheidet sich nicht von der Mantelumhüllung, wie sie bei Schweißelektroden verwendet wird. In beiden Fällen hat das Material die Aufgabe, ein Schutzgas zu erzeugen, das die umgebende Luft von der Schmelze fernhält, was die Bildung einer Oxydschicht verhindert. Darüber hinaus erfolgt durch die Bestandteile des Schweißpulvers eine Legierung der Schmelze, sodass die Eigenschaften der entstehenden Naht verbessert werden.

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Schweißpulver auf Bleche abgestimmt

Die Zusammensetzung des Pulvers ist daher je nach Aufgabe unterschiedlich. Von Oerlikon, das übrigens ein Tochterunternehmen des französischen Konzerns Air Liquide ist, gibt es verschiedene Schweißpulvermischungen, die passgenau auf das Verschweißen ganz bestimmter Materialien abgestimmt sind. Die Herstellung des Schweißpulvers ist eine Wissenschaft für sich, die Oerlikon unter Verschluss hält. Zu erfahren ist, dass das Pulver hauptsächlich aus Magnesium- sowie Aluminiumoxid besteht, dem u. a. Flussspat hinzugemischt wird. In diesem Gemenge fungiert ein Silicat als Bindemittel, während die anderen Bestandteile für das Erzeugen einer schützenden Schlagge zuständig sind, beziehungsweise als Legierungsbestandteile die Eigenschaften der entstehenden Schweißnaht beeinflussen.

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