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Der Shaftless-Schrittmotor bietet klare Vorteile
Mit dem Typ 6403 hat Sonceboz aufbauend auf dem MM39-Design einen achslosen Slimline-Motor entwickelt, bei dem die wichtigen Basisfunktionen noch verbessert wurden. Er verwirklicht so innovative Lösungen in der Zeigerbeleuchtung, eine einfachere Anzeigenmontage, flexibles Zeiger-Design und erlaubt optimierte Montage-Prozesse bei einem sehr guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Dies erreicht der Schweizer Schrittmotorenhersteller bei seinem Shaftless-Motor durch Modifizierung der Schnittstellen.
Die Lösung heißt: Ein Kern und flexible Schnittstellen. Die Vereinfachung und Standardisierung der optischen, elektrischen und der mechanischen Schnittstellen trägt zu Verbesserungen in den Bereichen Zeigerbeleuchtung, Robustheit und Systemkosten bei.
Bei der optischen Schnittstelle ermöglicht den achslosen Motor mit einem hohlen Antriebsrad die Ausleuchtung mit nur einer LED, so dass die Leuchtkraft im Zeiger nun bis zu sechsmal höher ist. Im Vergleich benötigte man bei entsprechenden Lösungen mit Antriebswelle bis zu vier LEDs bei immer noch schwächerer Ausleuchtung des Zeigers.
Das Motordesign des Shaftless-Motors erlaubt zudem, dass das Licht der LED direkt durch die Zeigerachse geleitet wird, was Helligkeitsverluste und Streulicht ebenso vermeidet wie den störenden Halo- und Hofeffekt. Eine gleichmäßige Ausleuchtung, unabhängig von der Anzeigeposition des Zeigers, ist so ebenfalls gewährleistet.
Durch die axiale Positionierung von nur einer LED ist die Homogenität der Beleuchtung in jeder Zeigerstellung beim Shaftless garantiert. Zudem lässt sich die Beleuchtung einfach den Lichtverhältnissen anpassen und/oder mit einem Multi-Color LED Baustein einen Farbwechsel des Zeigers realisieren.
Mehr Freiheit in Design
Auch im Bereich des Zeiger-Designs eröffnet der 6403 mehr Freiheiten bezüglich der Formgebung. Dazu trägt der verlustfreie Lichtstrom bei, durch den die Zeigerkappe auf ein Kleinstmass reduziert werden kann. Das Resultat: Bessere Beleuchtung bei geringeren Kosten für LEDs und Zeiger sowie größere Zeiger-Designmöglichkeiten.
Läuft problemlos auf Standardbestückungsautomaten
Die elektrischen Schnittstellen verbesserte Sonceboz durch SMD-Steckkontakte, die auf Std. Blister-Bändern erhältlich sind. Sie bieten den Vorteil, dass sie problemlos auf Standardbestückungsautomaten laufen und so die Prozesskosten niedrig halten. Das selektive Schwall-Löten entfällt bei diesem Verfahren. Die Steckkontakte sind zudem kompatibel mit einseitig bestückten Leiterkarten und vereinfachen die Ausstattung der Leiterplattenkarte. Damit lassen sich die Motoren lötfrei auf der Leiterplatte anbringen.
Die mechanische Schnittstelle hat Sonceboz durch eine im Gehäuse integrierte Kunststoff-Spreizniete mit Arretierstift optimiert. Sie positioniert und fixiert den Motor nur mittels Einpressen dieses integrierten Stifts, der die Niete spreizt. So wird der Motor unkompliziert und stabil ohne Schrauben präzise auf der Leiterplatte befestigt.
Nieten statt Löten bedeutet einen besseren Halt des Motors auf der Leiterplatte und einen zuverlässigeren elektrischen Kontakt zur Leiterplatte. Dies trägt zusätzlich zu vereinfachten Herstellungsabläufen sowie günstigeren Prozesskosten und damit zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis bei. (Mehr Infos nach dem Seitenwechsel)
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