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Konstruktion Solidworks 2019: Komplexe Probleme schneller lösen

| Redakteur: Ute Drescher

Dassault Système stellt Solidworks 2019 vor: Die neue Version der 3D-Design- und Engineering-Software unterstützt den Prozess von der Konstruktion bis zur Fertigung und soll helfen, komplexe Probleme schneller zu lösen und so das Engineering erleichtern.

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Das hier gezeigte Canada-France-Hawaii-Teleskop „Maunakea Spectroscopic Explorer“ (MSE) hat einen Durchmesser von 10 m und wird mit Solidworks-Software entwickelt inklusive der Funktion „Prüfung großer Konstruktionen“
Das hier gezeigte Canada-France-Hawaii-Teleskop „Maunakea Spectroscopic Explorer“ (MSE) hat einen Durchmesser von 10 m und wird mit Solidworks-Software entwickelt inklusive der Funktion „Prüfung großer Konstruktionen“
(Bild: Dassault)

Dassault Système hat Solidworks in der Version 2019 um eine Reihe neuer Features erweitert. Entwicklerteams können nun große Datenmengen besser verwalten und vollständigere digitale Ansichten eines Designs erstellen, heißt es. Darüber hinaus verbessert Solidworks 2019 die Zusammenarbeit im Team und öffnet Konstruktion und Engineering den Zugang zur virtuellen Welt.

Das hier gezeigte Canada-France-Hawaii-Teleskop „Maunakea Spectroscopic Explorer“ (MSE) hat einen Durchmesser von 10 m und wird mit Solidworks-Software entwickelt inklusive der Funktion „Prüfung großer Konstruktionen“
Das hier gezeigte Canada-France-Hawaii-Teleskop „Maunakea Spectroscopic Explorer“ (MSE) hat einen Durchmesser von 10 m und wird mit Solidworks-Software entwickelt inklusive der Funktion „Prüfung großer Konstruktionen“
(Bild: Dassault)

Wie die Neuerungen konkret aussehen, erläutertet Andreas Spieler, Technical Director Central Europe, Dassault Systèmes, am Beispiel des Canada-France-Hawaii-Teleskops „Maunakea Spectroscopic Explorer“ (MSE), das neue Wege für wissenschaftliche Entdeckungen aufzeigen soll, wie Greg Green, mechanischer Konstrukteur/Instrumentenbauer der Canada-France-Hawaii-Teleskop-Anlage erklärt. „Für die Entwickler dieses Teleskops – eine enorm komplexe Baugruppe – ist ein Design-Ökosystem sehr wichtig, da sie ihr Produkt nicht selbst herstellen. Umso genauer müssen sie es beschreiben können“, macht Uwe Burk, Senior Director Sales bei Dassault Systémes, deutlich.

„Unsere Konstruktion generiert einen großen und wachsenden Datensatz“, bestätigt auch Greg Green. „Die produktionsfertige Version des Teleskops wird am Ende über 100.000 Teile enthalten. Wir brauchten daher eine Technologie, die große Konstruktionsprojekte bewältigen kann“. Solidworks schaffe das.

Die Grafikkarte rechnet

Absolut neu ist die neue Grafikarchitektur für Teile und Baugruppen, wie Ralf Otto, Senior Technical Sales Specialist, Dassault Systèmes erklärt: Aufgrund komplett neuer Algorithmen in Version 2019 führt der Rechner beim Drehen einer Baugruppe auf dem Bildschirm jetzt alle Berechnungen auf der (Nvidia-)Grafikkarte aus, die CPU wird dazu nicht mehr benutzt. „Die Grafikkarte kann einfache Berechnungen 20 bis 30 mal schneller ausführen als die CPU“, erklärt Otto. Und kommentiert die neue Rolle von CPU und GPU so: „Jetzt kann jeder den Job machen, den er am besten kann“. Das Ergebnis: Die Architektur bietet eine reaktionsfähigere Echtzeitanzeige als in der Vorgängerversion, vor allem bei großen Modellen.

Darüber hinaus haben die Entwickler von Dassault auch Funktionen erweitert, etwa bei der „Prüfung großer Konstruktionen“. Außerdem können Teams mit Version 2019 auch mit Beteiligten außerhalb der Design-Community kommunizieren: Dazu lassen sich Teile und Baugruppen direkt mit Markierungen (Stift-/Touch-fähig) versehen, mit dem Modell speichern und als PDF exportieren.

VR und AR stärken das Vertrauen in die Konstruktion

Ein weiteres wichtiges Feature von Solidworks 2019 sei die Solidworks Extended Reality (XR), erklärt Ralf Otto. Damit lassen sich in Solidworks erstellte CAD-Daten veröffentlichen, einschließlich Beleuchtung, Kameras, Materialien, Aufklebern und Animationen für Bewegungsstudien, und mit Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) sowie Web-Viewern erleben. „Immer günstigere immersive Geräte tragen zur Zunahme von interaktiven Erlebnissen bei“, sagt Otto. Anwender könnten mit Solidworks XR die gemeinschaftliche interne und externe Konstruktionsprüfung verbessern, Designs effektiver kommunizieren und Nutzer hinsichtlich Montage und Handhabung der Produkte schulen. Damit verstärke sich das Vertrauen in die Konstruktionen bereits während des gesamten Entwicklungsprozesses.

Details zu neuen Funktionen und Erweiterungen im Solidworks-2019-Portfolio, die Nutzer angeregt haben

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