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Rapid Prototyping

SLS-Drucker im Desktopformat

| Redakteur: Lilli Bähr

Sinterit bringt seine zweite, größere SLS-Maschine Sinterit-Lisa-2 für den Desktopbereich heraus. Der SLS-Drucker kann laut Unternehmen nun auch größere Komponenten ohne Stützstruktur einteilig herstellen.

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Die neue SLS-Maschine Sinterit-Lisa-2 eröffnet laut Unternehmen viele Anwendungsmöglichkeiten für Prototypen und funktionale Endteile in der Automobiltechnik, Elektronik, Robotik und Medizin.
Die neue SLS-Maschine Sinterit-Lisa-2 eröffnet laut Unternehmen viele Anwendungsmöglichkeiten für Prototypen und funktionale Endteile in der Automobiltechnik, Elektronik, Robotik und Medizin.
(Bild: Sinterit)

Nach mehreren Jahren Erfahrung kündigt das polnische Startup Sinterit jetzt seinen neuen SLS-Drucker Sinterit-Lisa-2 an, die größere Schwester der ersten Lisa. Die Hauptvorteile der SLS-Maschine liegen laut Unternehmen in der Qualität ihrer SLS-Teile, dem erschwinglichen Preis und ihrer Fähigkeit zur Verarbeitung verschiedener Materialien.

Größere Bauteile ohne Stützstruktur

Mit Lisa 2 sollen nun auch größere Komponenten in SLS-Charakteristik bis zu 32 cm einteilig herstellbar sein. Auch hier wird Pulver durch einen Laserstrahl verbacken, was eine hohe Präzision und Komplexität der Bauteile erlaubt, ohne dass Stützstrukturen eingefügt werden müssen.

Die Hauptvorteile der neuen SLS-Maschine liegen laut Sinterit in der Qualität ihrer SLS-Teile, dem erschwinglichen Preis und ihrer Fähigkeit zur Verarbeitung verschiedener Materialien.
Die Hauptvorteile der neuen SLS-Maschine liegen laut Sinterit in der Qualität ihrer SLS-Teile, dem erschwinglichen Preis und ihrer Fähigkeit zur Verarbeitung verschiedener Materialien.
(Bild: Sinterit)

Bei SLS-Maschinen für den Desktopbereich sollen die Stückkosten gering sein, da das Pulver gut wiederverwendet werden kann und auch kein Material für Supports eingesetzt werden muss.

Viele Materialien und Anwendungen

Dank einer Nitrogenkammer können Anwender nun selbst mit ihren Wunschmaterialien experimentieren. Verfügbare Materialien sind PA12 und Flexa Black, ein gummiähnliches TPU-Material. Für den neuen SLS-Drucker stellt das Unternehmen nun mit Flexa Grey und PA11 zusätzliche Materialien vor. Weitere sind derzeit in Vorbereitung.

PA12 wird hauptsächlich für Turbinen, Rohre und Gehäuse für elektronische Geräte verwendet, PA11 eher für Werkzeuggriffe und Handläufe. Die Kombination des SLS-Verfahrens und vielfältiger Materialien eröffnet viele Anwendungsmöglichkeiten für Prototypen und funktionale Endteile beispielsweise in den Branchen Automobiltechnik, Elektronik, Robotik und Medizin.

Hard- und Software verbessert

Die Hardwareverbesserungen haben in einen verlässlichen Bauprozess sowie in eine neue Software gemündet, so das Unternehmen. Sinterit-Studio-2018 soll eine bessere Automatisierung bieten und noch anwenderfreundlicher sein. Sowohl der Sandblaster als auch das Powder Sieve zur Entfernung des überschüssigen Pulvers sollen die Prozesszeiten minimieren und die Produktentwicklung beschleunigen.

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