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Motek 2018

SKF zeigt Linearmodule für Cobots und neue Aktuatoren

| Redakteur: Sandra Häuslein

Die SKF Linearsysteme GmbH zeigt auf der Motek eine neue Aktuator-Baureihe als elektromechanische Alternative zu pneumatische und hydraulische Systemen. Zudem stellt das Unternehmen ein Lift- und Slidekit vor, das kollaborative Roboter –sogenannte Cobots – in der Montagehalle noch beweglicher machen soll.

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Auf der diesjährigen Fachmesse Motek stellt SKF die neue Baureihe CASM 100 im Bereich Hochleistungsaktuatoren vor.
Auf der diesjährigen Fachmesse Motek stellt SKF die neue Baureihe CASM 100 im Bereich Hochleistungsaktuatoren vor.
(Bild: SKF )

Seit mehr als 50 Jahren bietet die SKF Linearsysteme GmbH elektromechanische Lösungen für die Automatisierungstechnik an und wird auf der diesjährigen Fachmesse Motek in Stuttgart die neue Baureihe CASM 100 im Bereich Hochleistungsaktuatoren vorstellen.

Die modular aufgebaute Reihe CASM 100 bietet dem Anwender die Freiheit, ein optimal auf seine Problemstellung angepasstes System aus vielen bestehenden Modulen zusammenzustellen und jederzeit erweitern zu können.

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Im Kraftbereich bis 82 kN und Lineargeschwindigkeiten bis 890 mm/s soll die Baureihe eine Alternative zum Austausch von Pneumatik- und Hydrauliksystemen bieten. Mit Hüben bis 2 m, hoher Resistenz gegen Schmutz und Feuchtigkeit dank verschiedener Dichtungssysteme, einstellbarer Endschalter und vielen Montagemöglichkeiten liefert SKF damit eine einfache und individuell anpassbare Plug-and-play-Lösung.

Zudem gibt es die Optionen Inline, Adapter oder Getriebe für einen parallelen Motoraufbau mit Übersetzungen von bis zu 25:1 sowie Handbetätigung oder Zusatzbremsen, kombiniert mit einem Servo- oder Asychronmotor.

Wirkradius von Cobots erweitern

In Bezug auf Handhabungsanwendungen ist es oft erforderlich, große Entfernungen zwischen den Maschinen abzudecken, zum Beispiel die Beladung der bearbeiteten Teile und Entladung auf CNC-Zentren. Dieser sich wiederholende Vorgang, der in der Regel manuell durchgeführt wird, ist zeitaufwändig. Durch den Einsatz eines Universalroboters auf einem SKF-Linearmodul ist es möglich, diesen Handhabungsprozess zu automatisieren und damit die Produktivität und Zuverlässigkeit zu erhöhen. Denn die Module Liftkit und Slidekit können den Wirkradius eines Cobots von Universal Robots stark erweitern. Laut SKF ermöglichen die Module schnelle und präzise Bewegungen zur effektiven Positionierung des Roboters entlang einer horizontalen Achse mit langen Hüben bis zu 1,8 m.

BUCHTIPPDas Buch „Industrieroboter“ ist ein Handbuch für KMU mit Tipps und Tricks zum Thema Robotereinsatz. Es werden die wichtigsten Grundlagen der Robotertechnik vermittelt und Methoden erläutert, wie bewertet werden kann, ob sich ein Produkt oder Prozess durch Robotereinsatz automatisieren lässt.

Reichweitenverlängerung

Durch das Hinzufügen eines Linearmoduls als dynamische Basis für den Roboter ist es möglich, dessen Arbeitsbereich zu erweitern und die Produktivität einer Reihe von Maschinen, die im gleichen Produktionsfluss arbeiten, zu erhöhen.

Das Slide- und Liftkit soll eine schnelle Installation ermöglichen; aufgrund einer standardisierten mechanischen, elektrischen und Software-Schnittstelle mit Universal-Robotern.

Kostenvorteile für Mittelständler

Thomas Lotz, Business Support Manager des Schweizer SKF Werks in Liestal, sieht in der Plug-and-play-Lösung gerade für mittelständische Unternehmen erhebliche Zeit- und Kostenvorteile: „Liftkit und Slidekit sind Plug-and-Play-Systeme inklusive allen nötigen mechanischen und elektrischen Schnittstellen zu Universal Robots, die es dem Endkunden ermöglichen das System sofort einzusetzen. Ein Mittelständler der zwei bis drei Roboterzellen mit kollaborativen Robotern, den so genannten Cobots einrichtet, kann durch das Liftkit und Slidekit ohne Entwicklungsaufwand sofort produktiv werden“, erklärt Lotz.

Zu sehen sind die Neuheiten von SKF auf der Motek in Stuttgart.

Motek 2018: Halle 6, Stand 6122

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