Frequenzumrichter Skalierbarkeit: Hier liegen die Wertschöpfungspotenziale
Große Einsparpotenziale bei der Antriebs- und Automatisierungstechnik liegen heute nicht im Detail technischer Raffinessen, sondern vielmehr im richtigen Einsatz und der optimalen Ausnutzung aller eingesetzten Komponenten. Dementsprechend lösen TCO-Berechnungen die Betrachtung einzelner Gerätepreise mehr und mehr ab.
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Nachhaltige Kosteneinsparungen lassen sich über die Lebensdauer einer Maschine mit reduzierten Komponentenpreisen allein nicht erreichen. Jede Phase der Wertschöpfungskette – ob in Projektierung, Inbetriebnahme, Produktion, Betrieb oder Service – leistet nämlich ihren eigenen Beitrag zur Kostensenkung. Untermauert wird dieser Ansatz aktuell durch die Diskussion über und die Gesetzgebung zur Energieeinsparung und zur Reduzierung von CO2. Energieeffizienz ist daher Verpflichtung und Verkaufsargument zugleich. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Antriebstechnik?
Klassischerweise wird während der Projektierung für die elektrische Ausstattung einer Maschine der Antriebsstrang gewählt. Der Motor wird mit ausreichend Reserve ausgelegt, der Umrichter soll in erster Linie die für den Prozess notwendige Funktion liefern, und das aus Technikersicht möglichst präzise. So wird jede Antriebsachse ausgelegt. Wenn dann das technische Konzept steht, sieht man sich häufig mit zu hohen Kosten für die Komponenten und möglicherweise auch mit einer Vielzahl von Herstellern konfrontiert. Es beginnen Preisverhandlungen und die teils mühselige technische Integration einzelner Geräte unter das Dach einer gemeinsamen Steuerung. Dafür heißt es, lange Betriebsanleitungen zu lesen und auch die herstellerspezifische Gerätetechnik zu verstehen. Ist die Maschine dann lauffähig, sind die Inbetriebnehmer und die Servicemitarbeiter zu schulen. Proprietäre Lösungen der einzelnen Antriebstechniklieferanten bedeuten – in Summe betrachtet – einen erhöhten Lern- und Beschreibungsaufwand, was die Inbetriebnahme, die Wartung und den Service betrifft. Fazit: An vielen Stellen in diesen beispielhaft beschriebenen Prozessen entstehen Kosten, die aber im Rahmen enger Projektpartnerschaften aufgrund der Kompetenz der Antriebstechnikhersteller recht einfach vermeidbar oder zumindest reduzierbar sind.
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