Wir stellen sechs verbesserte Lösungen für die Arbeit mit sensiblen CAD-Daten und deren Potenzial sowie Neuheiten für mehr Effizienz in der Prozesskette „Blech“ vor.
Hier zeigen wir neue und verbesserte Software für Konstrukteure und Entwickler.
(Bild: Dezaypro gmail com - stock.adobe.com/Actify Europe GmbH)
Effektiver Know-how-Schutz von sensiblen Produktdaten
Die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen hängt erheblich davon ab, wie gut man sich gegen den unautorisierten Zugriff auf Produktdaten schützt. Gerade in der Fertigungsindustrie findet ein risikobehafteter 3D-CAD-Datenaustausch zwischen Herstellern, Partnern und Zulieferern statt. Letztere sind oftmals mittelständische Unternehmen, die vielleicht eine weniger gut abgesicherte Infrastruktur besitzen, jedoch sensible Daten der Hersteller zur Fertigung erhalten. Sind sie nach der Ablage weder verschlüsselt noch verfremdet, dann kann der unberechtigte Zugriff oder Verlust der Daten schwerwiegende kommerzielle Folgen haben. Wie kann man also kollaboratives Engineering noch sicherer gestalten? CAD-Daten können auch lediglich visualisiert statt weitergegeben werden. Die Kisters 3D-View-Station bietet verschiedene Möglichkeiten, das wertvolle Produkt-Know-how zu schützen:
Wenn Daten unbedingt weitergegeben werden müssen, dann machen es die 3D-View-Station und das Batchtool KAS möglich, Teile automatisch zu entfernen, die von außen nicht sichtbar sind. Immer nach der Devise: Gerade so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Von der Bereinigung der CAD-Modelle sieht und merkt der Empfänger nichts - es liegt ein 3D-Datensatz ohne wertvolles Know-how vor – dieser erfüllt jedoch meist schon die Anforderung des Datenaustauschpartners. Die Darstellungsform eines Flächen- oder Volumenmodells kann dahingehend verfremdet oder verzerrt werden, dass der Empfänger keine exakten Messwerte mehr angezeigt bekommt.
In vielen Fällen, wie z.B. bei einer Angebotsanfrage, ist es aber gar nicht notwendig die Dateien weiterzugeben. Es reicht dann schon der rein visuelle Zugriff. In solchen Fällen ist mit dem Webviewer der 3D-View-Station ist ein sicherer visueller Informationsaustausch jederzeit und selbst mobil möglich. 3D-Geometrien werden ausschließlich auf dem Server gerendert und lediglich als Bild- oder Videostream an den Empfänger gesendet. Zu keiner Zeit werden die Objekte auf das Endgerät übertragen und können erst gar nicht heruntergeladen werden. Einzelne Objekte oder Komponenten können mit Attributen versehen werden, die dafür sorgen, dass die Teile nicht geschnitten werden können, also der Blick ins Innere verwehrt bleibt.
Das Optimum ist die Kombination von Veränderung der Daten mit sicherer Visualisierung. Damit erhält der Empfänger nur gezielt vorbereitete Informationen und nichts darüber hinaus.
Kunden der 3D-View-Station nutzen die jüngst entwickelte Plattform Vis-Share für hausinterne oder standortübergreifende Nutzung gemeinsamer Projektdateien per Link. Auch innerhalb des eigenen Netzwerkes macht eine bessere Kontrolle in Form von Verschlüsselung, Zugriffsbeschränkung und Nutzerverwaltung Sinn.
Wie Solidworks mitteilt, war es noch nie so einfach, direkt aus einem CAD-Modell heraus ansprechende Inhalte für Vertrieb, Marketing oder auch Social-Media-Kampagnen zu erstellen und Kunden ohne aufwendiges Prototyping und teure Studioaufnahmen auf sich aufmerksam zu machen: Solidworks Visualize 2023, basierend auf dem CGI-Verfahren, rückt CAD-Modelle nicht nur in das richtige Licht, sondern erweckt sie zum Leben, heißt es.
Neu in Solidworks Visualize 2023:
Realismus mit 3DS Stellar Rendering Engine Integration.
Schneller Import durch Optionsfilter für Solidworks-Dateien.
Import der Solidworks-Baugruppenstruktur und der Darstellungssteuerung, um Gruppierungen wie Unterbaugruppen, die bereits in einem Modell definiert sind, vollständig zu nutzen.
Import benutzerdefinierter Paletten direkt aus Solidworks, Adobe ACO, Logo-Daten im Vektorformat, aus HTML-Dateien oder einer Webseite mit CSS. Mit einem Klick können unternehmens- und projektspezifische Farben direkt in Solidworks Visualize extrahiert werden, unabhängig von den Zugriffsmöglichkeiten.
Auch in der Automobilindustrie sind CAD-Daten Schlüsselkomponenten in der gesamten Prozesskette des Produktdesigns. Moderne Produktentwicklung erfordert ein hohes Maß an Kommunikation, Zusammenarbeit und Verständnis zwischen allen Projektbeteiligten – sei es im Vertrieb, um den Kundenwunsch visuell darzustellen, im Einkauf zur Erstellung einer Stückliste, im Marketing um Produktinformationen für Kampagnen zu erhalten oder in der Konstruktion. Die zusätzliche Investition einzelner CAD-System ist für diese vielen Aufgaben nicht notwendig und zu teuer. CAD-Spezialisten sind oft mit Engineeringaufgaben überlastet, um andere Abteilungen noch mit Informationen zu versorgen. Spin-Fire Enterprise CAD-Viewer bietet mit dem einzigartigen unternehmensweiten Lizenzmodell die vollständige Transparenz von allen gängigen nativen CAD Daten zur Optimierung der Abläufe im gesamten Unternehmen.
Zulieferer der Automobilindustrie, OEMs sowie mittelständische Fertigungsunternehmen setzen Spin-Fire seit Jahren ein, um mit Kunden, Lieferanten und Partnern verlässliche native 3D-CAD-Daten aus Siemens NX, Creo, Catia, Solidworks, JT oder Step auszutauschen, zu analysieren und aufzubereiten. Spin-Fire CAD-Viewer liefert auch Analysewerkzeuge für anspruchsvolle Untersuchungen mit Funktionen wie u.a. Messen, Bemaßungen, Wandstärkenanalyse, Explosionsdarstellung und Markups.
Actify Spin-Fire wird weiterhin als Einzelplatz- und Floatinglizenzen für kleinere Unternehmen angeboten. Für viele Unternehmen, wie zum Beispiel die Wisa Werkzeug- und Formenbau GmbH lohnt sich die Spin-Fire-Enterprise-Firmenlösung:
Wir brauchen kein Lizenz-Handling mehr betreiben, weil eine Spin-Fire Enterprise-Lizenz eine unbegrenzte Zahl an Arbeitsplätzen bei uns abdeckt. Das reduziert den Verwaltungsaufwand und die IT-Abteilung freut’s. Alle anderen Kollegen freuen sich über die intuitive Bedienung, eine Einführung ins Tool dauert nur 15 bis 30 Minuten, denn die wichtigsten Funktionen sind schnell erlernbar.
Die Software-Suite Simus Classmate enthält Werkzeuge, mit denen Industrieunternehmen die verborgenen Potenziale in ihren CAD- und ERP-Datenbeständen heben können. Mit der aktuellen Version 10.8 hat Simus Systems die Benutzerfreundlichkeit und Wirksamkeit der Module weiter erhöht, heißt es: Von der Strukturierung und Bereinigung der Datenbestände bis zur komfortablen Synchronisation mit SAP eröffnen die Tools nachhaltigen Nutzen in Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Kalkulation, Einkauf und Stammdatenpflege.
Die Grundidee hinter Simus Classmate ist die Verbesserung der Datenqualität:
Das Modul Classmate CAD setzt bei den Datenbeständen der gängigen 3D-Systeme an: Die automatische Klassifizierung von Modellen und Bauteilen anhand von Geometrieelementen und Metadaten schafft Ordnung, ermöglicht so den schnellen Zugriff auf bestehende Lösungen und reduziert so den Konstruktionsaufwand. Dazu wurde eine neue Feature-Erkennung bei der Flächenauswahl geschaffen.
Das Pendant zur Bereinigung, Strukturierung und Klassifizierung textlicher Datenbestände heißt Classmate Data. Seine automatischen Routinen werden in wenigen Schritten mit umfangreichen Stammdaten fertig. Eindeutige Datensätze ohne Dubletten, einheitliche Schreibweisen und Formate sowie aktuelle und vollständige Beschreibungen werden durch individuell anpassbare Regelwerke nachhaltig implementiert. So entstehen korrekte Übersetzungen, zuverlässige Suchergebnisse und die hohe Datenqualität für alle folgenden Digitalisierungsschritte.
Classmate Plan analysiert CAD-Modelle, um die zukünftigen Herstellkosten zu berechnen. Ausgehend von den Geometrie- und Textinformationen werden nahezu alle maschinenbautypischen Herstellverfahren erkannt. Die neue Version erweitert diese um Spritzguss, 3D-Druck, Nibbeln und das Biegen von Profilen. Die neue automatische Rohteilermittlung soll Konstrukteure zusätzlich im Entwicklungsprozess unterstützen. Anhand der Kosteninformationen aus internen und externen Quellen werden Bauteile und Baugruppen kalkuliert, die Ergebnisse übersichtlich präsentiert.
Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Doch kennen Sie die Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert?
Das Konstruktionsleiter Forum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter für Hürden sensibilisieren, sowie Tools und Methoden aufzeigen, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.
Digitale Unterstützung für die Konstruktion von Blechbauteilen
Die 2020 als Start-up aus Trumpf ausgegründete Optimate GmbH möchte Lohnfertigern und Metallbauern in der Blechbearbeitung ermöglichen, nachhaltiger zu konstruieren, Kosten zu senken und effizienter zu produzieren. Dazu analysiert und optimiert die Lösung Blechbauteile mithilfe von KI.
Stand: 08.12.2025
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Mit unserer Machbarkeitsprüfung und der Potentialerkennung wollen wir Lohnfertigern und konstruierenden Unternehmen eine nachhaltige Unterstützung des Digitalisierungsprozesses für ihre Blechbearbeitung bieten.
Optimate-Geschäftsführer und Co-Gründer Jonas Steiling
Gelangt ein nicht fertigbares Bauteil erst einmal unbemerkt ins NC-Programm und auf die Maschine, ist dadurch womöglich die Prozesssicherheit gefährdet. Im Extremfall bemerkt der Maschinenbediener das auch nicht, Werkzeuge oder gar ganze Maschinen fallen aus. Aufgrund dieser Unsicherheiten tasten sich Arbeitsvorbereitung (AV) und Maschinenbediener oft nur langsam an die Bearbeitung heran. In der Regel geht viel Zeit ins Land, um mit der eigenen AV sowie der Konstruktion des Auftraggebers zu klären, ob das Blechbauteil angepasst werden darf. Anschließend muss es neu konstruiert werden und erst dann geht das optimierte Bauteil in die Produktion. Der Kundenauftrag und dessen Auslieferung verzögern sich.
Mit der smarten Cloud-Lösung von Optimate lassen sich mit wenigen Klicks Konstruktionszeichnungen im Step- oder .SLDPRT- und .SLDASM-Format auf die Web-App hochladen und KI-basiert auf Machbarkeit und Optimierungspotential prüfen. Bisher konnten Optimate-Nutzer Baugruppen auf die App hochladen, um die Anzahl der Einzelteile zu ermitteln.
Seit Kurzem wird eine Baugruppe komplett in ihre Einzelteile zerlegt und auf Machbarkeit und Optimierungspotential hin analysiert. Die Konstruktionszeichnung der analysierten Einzelteile kann dann auch per Klick heruntergeladen und ins eigene CAD- bzw. NC-Programm übernommen werden. „In der Optimate App ist das relevante Blechwissen hinterlegt und der Anwender bekommt realistische Tipps, ob und wie sich die Einzelteile einer Baugruppe wirtschaftlich und prozesssicher fertigen lassen“, erklärt Jonas Steiling das Vorgehen. Gerade bei Baugruppen sei meist noch eine Rücksprache mit der Konstruktion erforderlich. Enthält die Baugruppe beispielsweise ein Einzelteil, bei dem die Mindestschenkellänge unterschritten wird, lässt es sich nicht fertigen und Optimate erkennt dies.
Tipp: Optimate auf dem Konstruktionsleiter-Forum 2023 treffen
Das junge Stuttgarter Unternehmen Optimate, das zu Trumpf gehört, will der Blechbearbeitung mehr Prozesssicherheit geben – von der Konstruktion bis zur Fertigung. Der Schlüssel dazu ist eine Cloud-basierte Lösung zur Analyse und Verbesserung von Blechbauteilen. Diese erkennt Optimierungspotential innerhalb von Sekunden, weist auf Konstruktionsfehler hin und konstruiert um.
Optimate ist Partner des Konstruktionsleiter-Forums, das am 19. Oktober 2023 in Würzburg stattfindet. Das Konstruktionsleiter-Forum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter sensibilisieren für die Herausforderungen der Produktentwicklung des 21. Jahrhunderts sowie Lösungen aufzeigen. Dazu gehören praxisorientierte Tools und Methoden, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.
Neues für die Prozesskette Blech mit Trumpf-Maschinen
Die von der DPS Software entwickelte Lösung Tops-Works, die in Solidworks integrierte Lösung für die Prozesskette Blech mit der Tru-Tops-Reihe von Trumpf, hat ein Update erhalten. In der neuen Version 2023 werden, neben der Kompatibilität zu Solidworks 2023, jetzt auch die Trumpf Tru-Tops Boost Version 14 und 15 sowie Tru-Tops Classic Version 12 unterstützt. Erstmalig kommt mit der neuen Version das Berechnungsmodul TBS (Tru Bending Simulation) von Trumpf zum Einsatz, welches noch genauere Verkürzungswerte liefert und weitere Materialien zur Verfügung stellt, heißt es.
Tops-Works verbindet Solidworks mit den Programmiersystemen der Blechbearbeitungsmaschinen von Trumpf und stellt so die Durchgängigkeit der Prozesskette „Blech“ von der Konstruktion bis zur Fertigung sicher. Präzise Blechabmessungen innerhalb von Solidworks sind mit Tops-Works kein Problem.
TBS für das CAD Plugin Tops-Works ermöglicht eine durchgängige Prozesskette hinsichtlich der Biegetechnologiedaten von der Konstruktion bis zum fertigen Teil. Tops-Works passt das 3D-Modell so an, dass es dem späteren realen Blechteil exakt entspricht. Es greift auf die eigenen Verkürzungswerte oder die Verkürzungswerte von Trumpf zurück. Damit können bereits in der Konstruktion die genauen Verkürzungswerte und Biegeradien aus Tru-Tops Boost genutzt werden. Damit wird Zeit gespart und aufwendige Anpassungen entfallen.
Der anschließende Export im Trumpf-eigenen GEO-Format erleichtert die Weitergabe an die Blechbiegemaschine. Sollten Stanzungen eingebracht werden, unterstützt Tops-Works hier ebenfalls. Mit Hilfe des Solidworks Bibliotheksfeature und Formwerkzeugen können Blechumformungen und Ausstanzungen im 3D platziert und somit im GEO-Format abgebildet werden und an den eigenen Maschinen als Bearbeitungsmuster durchführt werden.
Bei der Erstellung von Fertigungszeichnungen kann Tops-Works eine Biegetabelle einfügen, die fertigungsrelevante Informationen beinhaltet und so die Fertigung unterstützt. Tops-Works besitzt eine Programmier-Schnittstelle (API), mit der Tops-Works in kundenspezifische Prozessabläufe integriert werden kann. Ergänzend kann die Automatisierungslösung DPS JobBox genutzt werden, um Tops-Works, Solidworks und weitere Programme zu automatisieren.