Tagung Schnittstellen der Technischen Kommunikation
Rund 70.000 Mitarbeiter in der Industrie sowie bei Dienstleistungsunternehmen beschäftigen sich vorrangig mit der Erstellung von Technischer Kommunikation und Dokumentation. Dazu zählen neben Gebrauchs- und Betriebsanleitungen auch elektronische Teilekataloge, Serviceportale, Handbücher für Software sowie interaktive Hilfesysteme und Online-Hilfen.
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Auf der in Bamberg vom deutschen Fachverband für Technische Kommunikation und Dokumentation veranstalteten Frühjahrstagung behandelten sieben Podien die wesentliche Schnittstellen, mit denen es Technische Redakteure im Berufsalltag zu tun haben. Eine der wichtigsten Schnittstellen betrifft die Zusammenarbeit mit Dienstleistern, die im redaktionellen Auftrag beraten, illustrieren oder übersetzen.
Eine andere Schnittstelle, die speziell den Anlagen- und Maschinenbau betrifft, ist die Integration von Zulieferdokumentation. Redaktion und Zulieferer benötigen weitreichende Austauschstandards und einheitliche Prozesse, damit technische Informationen und Zeichnungen problemlos in redaktionelle Systeme übernommen werden können. Die weiteren Podien beschäftigten sich mit Marketing, Service, ERP und Gebrauchstauglichkeit.
Parallel konnten die Teilnehmer Tutorials besuchen und sich über aktuelle technische Entwicklungen informieren, beispielsweise über den neuen DITA-Standard oder über den Umgang mit CAD-Daten. Aktuelle Trends und Neuheiten standen auch im Mittelpunkt der zweitägigen Messe mit 28 Ausstellern, vorrangig aus Deutschland.
Die nächste Kongressmesse für Fachleute und Unternehmensverantwortliche aus der Technischen Kommunikation und Dokumentation ist die tekom-Jahrestagung, vom 7. bis 9. November 2007 in Wiesbaden.
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