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Schutzabdeckung Schneller, kompakter, nachhaltiger

| Redakteur: Ute Drescher

Abdeckungen sollen Maschinen und die Menschen, die daran arbeiten, schützen. Auch diese Verkleidungen lassen sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausrichten, ebenso wie ihre Fertigung.

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Alle Grundmaterialien lassen sich werkzeugfrei mit einander verbinden und auch wieder lösen. Am Ende der Produktnutzung werden mittels werkzeugfreier Demontage die Materialien einfach voneinander gelöst und getrennt entsorgt.
Alle Grundmaterialien lassen sich werkzeugfrei mit einander verbinden und auch wieder lösen. Am Ende der Produktnutzung werden mittels werkzeugfreier Demontage die Materialien einfach voneinander gelöst und getrennt entsorgt.
(Bild: Arno Arnold)

Wenn es darum geht, das Innere der Maschine zu schützen und in der Automatisierung für Sicherheit zu sorgen, sind Maschinenverkleidungen unersetzlich.

Sie dienen aber nicht nur dem Unfallschutz, sondern sind auch wichtige Voraussetzung, um modernen Werkzeugmaschinen zu Höchstleistungen zu verhelfen. Was auf den ersten Blick nach einer simpel zu lösenden Konstruktionsaufgabe aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als anspruchsvolle Hightech-Arbeit. Kein Wunder, dass nur wenige Hersteller dieses Fachgebiet umfassend beherrschen. Arno Arnold gehört seit vielen Jahren zu den Innovatoren in diesem Segment.

Gestern Gewebe, heute Stahlblech

In den letzten 30 Jahren hat die Entwicklung von Maschinen einen Quantensprung vollzogen. Die bis zu Beginn der 70-iger Jahre weit verbreitete komplett offene Werkzeugmaschine hat nichts mit den hochautomatisierten Maschinensystemen gemeinsam, die heute in der Industrie laufen.

Waren Schutzabdeckungen aus robustem Gewebe früher völlig ausreichend für damalige Maschinen, muss es heute schon Stahlblech sein. Schließlich arbeiten moderne Maschinen mit wesentlich höheren Kühlmitteldrücken sowie Vorschubgeschwindigkeiten und produzieren dadurch eine Menge heißer Späne, die auf die Schutzabdeckung einprasseln. Diesen Widrigkeiten haben Maschinenverkleidungen Stand zu halten. Dabei müssen sie leichtgängig bleiben und dürfen auch nach vielen Jahren keine Tendenz zum Versagen zeigen.

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Vor diesem Hintergrund ist bei den Konstrukteuren die Kunst der Gegensätzlichkeit gefragt, wie z.B. Leichtbau und Robustheit zu kombinieren. Eine Disziplin, die man bei Arno Arnold perfekt beherrscht.

Schlank, schnell, ausdauernd

Maschinenverkleidungen bestehen aus vielen Teilen, die unter allen Umständen leichtgängig bleiben müssen, um einerseits die Kinematik der Maschine nicht zu erschweren und andererseits den gewünschten Schutz zu gewährleisten. Wer sich diese Meisterwerke der Ingenieurskunst einmal näher ansieht, bekommt eine Vorstellung davon, wie viel Wissen und Geschick hier eingeflossen ist. Das macht die Entwicklung solcher Produkte in der Zukunft nicht einfacher, denn die steigenden Anforderungen lauten: „schneller, kompakter, nachhaltiger“.

Weil Zeit und Raum im Maschinenbau wertvolle Güter sind, punkten durchdachte Maschinenkonzepte mit geringen Stellflächen und hoher Funktionalität. Eine Schlüsselrolle spielt dabei auch die Schutzabdeckung der Maschinen – schlank muss sie sein, leicht beweglich und widerstandsfähig. „Wir bei Arno Arnold arbeiten daran, nicht nur unsere Produkte sondern auch deren Fertigung immer stärker an den Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten“. erklärt Thomas Kreutzer, Entwicklungs- und Konstruktionsleiter bei Arno Arnold.

Die unternehmenseigene Werkstoffentwicklung mit entsprechend freigegebenen Mischungen und Materialkombinationen ermöglicht es, fast jedem Kundenwunsch gerecht zu werden. Doch die Anforderungen an Schutzabdeckungen sind so unterschiedlich wie die damit auszurüstenden Produkte zahlreich sind. „Flexibel anpassbare Konzepte für den Maschinenschutz“, fasst Thomas Kreutzer den Trend für die Zukunft zusammen. Daher wird der Entwicklung ausgeklügelter Maschinenabdeckungen bei Arno Arnold viel Zeit und Planungsarbeit gewidmet, um ein raffiniertes, passgenaues und langlebiges Abdeckungskonzept zu schaffen.

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