Tribologie

Schlüssel zu Reibungsminimierung und Effizienzsteigerung

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Tribologisches Wissen erfordert hochentwickelte Rechenmodelle

Moderne Lager basieren auf besonders ausgeklügelten tribologischen Erkenntnissen: angefangen von der Materialauswahl bis hin zur geometrischen Anordnung und Oberflächenbehandlung. Dazu zählt ebenfalls die Spezifizierung von Schmierstoffen und Dichtungen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb. Das komplexe tribologische Wissen erfordert hochentwickelte Rechenmodelle, ausführliche Laborexperimente und Testverfahren. 2012 investierte SKF allein 180 Mio. EUR in Forschung und Entwicklung. Diese Summe entspricht 2,5% des Jahresumsatzes. Die Entwicklungsaktivitäten führten 2012 dazu, dass 660 veröffentlichte Erfindungen und 421 neue Patente eingereicht wurden.

Wichtige Innovationen gehen auf das tribologische Know-how von SKF zurück. Dazu zählen z.B. SKF energieeffiziente (E2) Lager, NoWear-Beschichtung, Hybridlager, Messing- und Kunststoffkäfige, feinstbearbeitete Lager für spezielle Anwendungen, Oberflächengestaltung, Fett- und Schmierstoffspezifikationen, reibungsarme Dichtungen usw. Alle sind das Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit von SKF. Das tribologische Wissen ist ebenfalls in SKF Werkzeuge und -Software eingeflossen. Dazu zählen das BEAring Simulation Tool (Beast), Bearing Beacon, gedruckte und Online-Katalogmodelle, das SKF Reibungsmodell für Wälzlager, das SKF Lagerlebensdauermodell (insbesondere Schmierungs- und Kontaminationsfaktoren), das SKF Schmierfettlebensdauermodell und das SKF Oberflächenzerrüttungsmodell. Dabei handelt es sich um wesentliche Werkzeuge zur Innovationsentwicklung und Vorhersage der Leistungsfähigkeit von Lagern unter Bedingungen, in denen der Oberfläche eine besondere Bedeutung zukommt.

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