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Dichtungen

Rundschnurringe als Alternative zum O-Ring

| Redakteur: Dorothee Quitter

Gerade im Maschinen- und Anlagenbau der Chemischen Industrie werden oft nur wenige, allerdings große Dichtungen für die unterschiedlichsten Anwendungen benötigt. In solchen Fällen

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( Archiv: Vogel Business Media )

Gerade im Maschinen- und Anlagenbau der Chemischen Industrie werden oft nur wenige, allerdings große Dichtungen für die unterschiedlichsten Anwendungen benötigt. In solchen Fällen sind Rundschnurringe die technisch und wirtschaftlich beste Lösung. Entsprechend dem notwendigen Schnurdurchmesser von 3 bis 40 mm werden mit Extrudern Profile gefertigt, die anschließend entsprechend dem geforderten Innendurchmesser abgelängt und die Enden dann entweder verklebt oder stoßvulkanisiert werden. So werden auch einzelne Dichtungen mit einem Innendurchmesser von 50 bis 3.000 mm hergestellt. Das Verfahren ermöglicht es, Rundschnurringe mit fast jedem beliebigen Durchmesser anzufertigen. Es besteht keine Abhängigkeit von Werkzeugen und den damit verbundenen Investitionen, die sonst bei anderen Formteilen wie den O-Ringen notwendig sind. Dadurch beträgt die Lieferzeit der Rundschnurringe zumeist nur wenige Tage. Die Rundschnurringe können je nach Anwendungsfall aus den unterschiedlichsten Elastomeren gefertigt werden. Für chemische Anlagen werden beispielsweise Rundschnurringe benötigt, die eine extreme Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit aufweisen. In diesem Fall wird ein FPM-Elastomer (Viton von DuPont) verarbeitet und die Rundschnüre mit einem eigen entwickelten Verfahren hergestellt. Überall dort, wo eine kurzfristig lieferbare Dichtung für eine Reparatur oder Revision, ein Prototyp für Tests bzw. für eine Kleinserie benötigt wird, bietet die Rundschnur eine gute Lösung mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

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