Fördertechnik Rücklaufsperre sorgt für problemlosen Stillstand

Materialansammlungen auf einem Schrägförderer machten einem Bergbauunternehmen Probleme, weil diese immer wieder zu Stillstand führten bzw. eine Wartung erforderlich machten. Abhilfe schafft jetzt eine Rücklaufsperre mit rollenunterstützter Klemmköper-Käfigführung, die zudem die Betriebskosten senkt.

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Ein Bergbauunternehmen hatte Probleme mit seinem Schrägförderer, weil sich auf dem Förderband Materialansammlungen bildeten, die immer wieder zu Stillstand führten bzw. eine Wartung erforderlich machten.
Ein Bergbauunternehmen hatte Probleme mit seinem Schrägförderer, weil sich auf dem Förderband Materialansammlungen bildeten, die immer wieder zu Stillstand führten bzw. eine Wartung erforderlich machten.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die unkontrollierte Rückwärtsbewegung eines Schrägförderers im Bergbau kann im Falle eines Stillstands oder Blockierens Menschen verletzen und/oder schwere Schäden an Maschinen verursachen, wenn das Förderband stark belastet ist. Ein Minenbetreiber hatte in seinem Förderer Ratschen- und Sperrklinken-Rücklaufsperren installiert, um bei Stopp ein Zurücklaufen zu verhindern. Aufgrund der Zahnteilung der Sperrklinke erfolgte das Sperren jedoch nicht sofort, sondern mit einer Verzögerung, die bei jedem Stopp oder Stillstand ein Rücklaufspiel verursachte.

Die kompakte Rücklaufsperre BS-F von Tsubaki macht Schrägförderer effizienter, wie das Beispiel eines Minenbetreibers zeigt.
Die kompakte Rücklaufsperre BS-F von Tsubaki macht Schrägförderer effizienter, wie das Beispiel eines Minenbetreibers zeigt.
(Bild: Tsubaki)

Rücklaufspiel eliminieren

Dieser Rückstoß führte zu kleinen Materialansammlungen auf dem Förderband, die sich zunehmend stauten. Das verursachte Ausfallzeiten für Reparatur und Wartung. Die Minenbetreiber wandten sich mit dem Problem an Tsubaki. Die Ingenieure des Herstellers für antriebstechnische Produkte schlugen vor, die vorhanden Freiläufe durch die Rücklaufsperre BS-F auszutauschen, welche das Rücklaufspiel eliminiert.

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Was die Rücklaufsperre für hohe Drehmomente ausmacht

  • Die Rücklaufsperre bietet ein hohes Drehmoment und kann durch ihr abgeflachtes Klemmkörperdesign auch Überbelastungen von bis zu 1.000 kNm widerstehen. Damit stoppt das Förderband verzögerungsfrei und Materialanhäufungen werden zuverlässig vermieden.
  • Wesentlichstes konstruktives Merkmal der BS-Serie sind die hochpräzise gefertigten Klemmkörper. Die BS-Rücklaufsperren sind werksseitig mit einem Niedertemperatur-Fett vorgeschmiert. Aufgrund der geringen Kontaktreibung im Freilaufbetrieb entsteht nur eine geringe Erwärmung. Die Rücklaufsperren arbeiten deshalb verschleißarm und energieeffizient, wodurch sie eine lange Lebensdauer haben.
  • Im Sperrbetrieb wird der synchrone und homogene Eingriff der Klemmkörper bei den größeren Modellen durch eine rollenunterstützte Klemmkörper-Käfigführung sichergestellt. Kombiniert mit niedriger Drehzahl und konstanter Schmiermittelverteilung reduziert diese Konstruktion den Verschleiß an den Bauteilen.

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Labyrinth-Dichtung gegen Verschmutzung

Die Umgebungsbedingungen im Bergbau sind rau. Staub und Schmutz können in die Maschinen eindringen und ihre mechanische Funktion beeinträchtigen. Daher haben die Entwickler die Rücklaufsperre mit einer flexiblen Labyrinth-Dichtung versehen, die das Eindringen von Staub oder Wasser verhindert. Ein selbstschmierendes System mit einem temperaturangepassten Fett sorgt für konstante Schmierung. Eine Nachschmierung ist nur einmal jährlich notwendig.

Dank der höheren Drehmomentkapazität der BS-F-Freiläufe gegenüber ähnlichen Konstruktionen mit integrierten Rollen ist die Gesamtkonstruktion kompakt. Das erleichtert die Nachrüstung bestehender Fördersysteme des Minenbetreibers. Die Installation erfolgte ohne erforderliche Änderungen. Der schmale I-Träger passt in praktisch jede vorhandene Fördererstruktur. Der Betrieb ist zudem im Vergleich zu anderen Rücklaufsperren am Markt geräuschärmer. Letztlich sorgen die neuen Rücklaufsperren langfristig auch für eine Reduzierung der Total cost of ownership.

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