Virtuelles Prototyping RTT wird zu 3D-Xcite

Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Im Rahmen seiner Hausmesse Excite 2014 gab die Realtime Technology AG (RTT), Anbieter von Software sowie von Beratungs- und Kreativdienstleistungen für die industrielle 3D-Visualisierung, seine Umbennung in 3D-Xcite bekannt.

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Crashsimulationsdaten in der Delta-Gen 3D-Vidualisierungssoftware aufbearbeitet.
Crashsimulationsdaten in der Delta-Gen 3D-Vidualisierungssoftware aufbearbeitet.
(Bild: Richter/konstruktionspraxis)

Mit der Umbennung von RTT zu 3D-Xcite ist die Integrierung des Münchner Kreativunternehmens durch Dassault Systèmes abgeschlossen. Im Dezember 2013 übernahm das französische Softwareunternehmen RTT.

„Unsere Kunden wissen, dass Produkte alleine heute nicht mehr ausreichen. In der heutigen erlebnisorientierten Wirtschaft fordern Marken ein nahtloses Zusammenspiel zwischen 3D-Design-, Marketing- und Vertriebsanwendungen, um wirkungsvolles Storytelling über alle Kanäle zu betreiben“, so Bernard Charlès, President & CEO, Dassault Systèmes.

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Showreel 2013 – alles aus dem Rechner

Das Geschäftsmodell der 3D-Xcite ist die Visualisierung von Objekten, basierend auf den CAD-Konstruktionsdaten aus der Produktentwicklung. Das 3D-Echtzeitmodell deckt am Ende des Produktentstehungsprozess alle Arbeitsschritte ab, welche bisher die Produktion von Modellen, Prototypen und Vorserien erforderten. Dazu gehören Designreviews und -vergleiche, physikalische Analysen und die Simulationen von Verwendungs-, Montage- und Reparatursituationen. Sobald die Produktentwicklung abgeschlossen ist, wird das kontinuierlich aktualisierte 3D-Echtzeitmodell als Mastermodell für Maßnahmen in der Marketing- und Vertriebsstrategie herangezogen. 3D-Xcite deckt dabei die gesamte Wertschöpfungkette von der Idee über die Konstruktion bis zur Präsentation ab.

Auf die Bedürfnisse zugeschnittene Software

Kern der Visualisierungsplattform ist die von 3D-Xcite selbsterstellte Visualisierungssoftware Delta-Gen. Das System erlaubt einen automatischen Import von CAD-Daten aus dem Produktdatenmanagement-System in die Visualisierungsanwendung. Updates aus dem CAD-Master werden automatisch in das Virtual-Reality-Modell übernommen, so dass die aufwändige Änderung per Hand entfällt. (br)

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