Bremsen Rotoren in Windkraftanlagen sicher Abbremsen
Bremsen sind Sicherheitsbauteile von Windkraftanlagen, weshalb deren kompromisslose Funktion unerlässlich ist. Hydraulische Scheibenbremsen von Svendborg Brakes, ausgerüstet mit Dichtungen von Trelleborg Sealing Solutions bringen Rotoren schnell und zuverlässig auf die Leerlaufgeschwindigkeit oder sicher zum Stillstand.
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Svendborg Brakes, ein dänischer Hersteller von Bremsen für den Berg- und Tagebau, aber auch für Krane und Offshore-Anlagen, ist mit der Windkraft stark gewachsen. Die Kernkompetenz für die Entwicklung und den Bau von Bremsen von Windenergieanlagen hat das Unternehmen bei seiner deutschen Tochtergesellschaft im westfälischen Bünde gebündelt. Teststände und eine 100-Prozent-Funktionskontrolle haben Svendborg Brakes zum einem der Marktführer für Bremsen in Windkraftanlagen gemacht. Heute beschäftigt das in Dänemark, Deutschland und China produzierende Unternehmen rund 140 Mitarbeiter.
Hydrauliköl darf nicht auf die Bremsscheiben und Bremsbacken kommen
Bremszylinder von Windenergieanlagen müssen mit hoher Zuverlässigkeit den Austritt von Hydrauliköl verhindern. Selbst kleinste Mengen an Öl, das auf die Bremsscheiben gelangt, könnte die Bremswirkung auf ein gefährliches Maß herabsetzen. Deshalb achtet das Engineering-Team von Svendborg Brakes in Bünde bei der Konstruktion und Bestückung der Bremszylinder auf Dichtungen, die über lange Zeiträume hinweg eine hohe Funktionssicherheit bieten.
Azimutbremsen in Windkraftanlagen klemmen Gondeln fest
Eine der Bremsen von Svendborg ist die aktive Hydraulikbremse BSAB. Diese wird meist mit Klemmkräften von 200 000 Newton gebaut, doch für besonders große Gondeln bringen die maximal 18 Bremszangen der BSAB 120 pro Bremse Klemmkräfte von bis zu 543 000 Newton auf. Damit trägt das Unternehmen den mit steigender Leistung größer werdenden Gondeln Rechnung.
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