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Im Maschinenhaus leistungsstarker Megawatt-Anlagen ließe sich problemlos ein Zweipersonen-Haushalt einrichten. Ohne Rotor wiegen deren Gondeln bis zu 290 Tonnen und der Rotor zusätzliche 120 Tonnen. Bei turbulenten Winden verhindern die Bremszangen das „Durchschlagen“ der Kräfte auf die Antriebe.
Getriebedimensionen lassen die Kraft des Windes erahnen
Bei Windkraftanlagen mit Getrieben lässt der Anblick dieser Mechanikeinheiten die Kräfte erahnen, die von Rotoren mit bis zu 126 Meter Durchmesser ausgehen. Je nach Anlagenkonzept wird die Rotorwelle mit Schwimmsattelbremsen – zum Beispiel mit den kurz bauenden aktiven Bremsen aus der Baureihe BSAK auf der schnellen Welle – oder mit Festsattelbremsen der Baureihe BSAB abgebremst. Dabei kommt es auf den anlagenschonenden Eingriff der Bremsen ebenso an, wie auf das reaktionsschnelle Lüften.
Deshalb hat Trelleborg Sealing Solutions in Kooperation mit Svendborg Brakes für die Kurzhubzylinder der BSAK Dichtungen entwickelt, die eine hohe Dichtheit bieten – sowohl statisch als auch dynamisch. Da die Standorte der Windkraftanlagen stark unterschiedliche Klimabedingungen aufweisen, wurde der Temperaturbereich des Dichtsystem aus dem Hochleistungswerkstoff Turcon sehr groß gewählt: von –40 °C bis +200 °C. Damit liegen die Bremsen von Svendborg Brakes immer auf der sicheren Seite.
* Thilo Horwath ist technischer Anwendungsberater im Vertrieb bei Trelleborg Sealing Solutions.
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