Konjunkturdaten Rezessionsrisiko in Deutschland sinkt

Quelle: Pressemitteilung

Der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) weist für die kommenden drei Monate eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 16,1 Prozent aus. Damit prognostiziert er die Rückkehr der deutschen Wirtschaft auf einen stabilen Wachstumspfad.

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Der Konjunkturindikator ermittelt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Deutschland innerhalb der nächsten drei Monate eine Rezession (Ampelphase rot) oder einen Boom (Ampelphase grün) erlebt.
Der Konjunkturindikator ermittelt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Deutschland innerhalb der nächsten drei Monate eine Rezession (Ampelphase rot) oder einen Boom (Ampelphase grün) erlebt.
(Bild: HBS)

Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Wie das zur Hans-Böckler-Stiftung gehörende IMK mitteilt, ist die Rezessionswahrscheinlichkeit von 38,6 Prozent im Januar auf nun 16,1 Prozent gesunken. Auch die statistische Streuung im Konjunkturindikator sei spürbar von 24,1 Prozent auf 11,6 Prozent zurückgegangen. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet daher von „gelbrot“, wo er seit Oktober 2021 verharrte, auf „gelbgrün“.

Zuwachs beim Auftragseingang und offenen Stellen

Maßgeblich für den positiveren Blick auf die kommenden Monate ist laut IMK der zuletzt spürbar gewachsene Auftragseingang aus dem Inland für die deutsche Industrie. Auch der Zuwachs bei den offenen Stellen und die Erholung im ifo-Geschäftsklimaindex tragen zur geringeren Rezessionswahrscheinlichkeit bei. Bremsend wirke sich dagegen der weiterhin erhöhte Finanzmarktstress und der sich nur langsam vollziehende Abbau der Lieferschwierigkeiten aus.

Der monatlich aktualisierte Konjunkturindikator des IMK ist ein Frühwarnsystem, das aktuell verfügbare Daten aus der Real- und der Finanzwirtschaft bündelt. Dabei wird die Industrieproduktion als Referenzwert für eine Rezession genutzt, weil diese rascher auf einen Nachfrageeinbruch reagiert als das Bruttoinlandsprodukt. Darüber hinaus berücksichtigt das Instrument Stimmungsindikatoren.

Zum IMK-Konjunkturindikator

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